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Aktuelle Themen wie Labor 4.0, Labor-Workflows oder Bioanalytik werden auf der Sonderschau Smartlab auf der Labvolution 2019 in Hannover im Fokus stehen.

Bild: Rainer Jensen, Deutsche Messe
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Labvolution 2019 Das Chemielabor für die Zukunft wappnen

24.08.2018

Auf eins und zwei folgt drei: Zur Labvolution 2019 wird das Smartlab erneut Publikumsmagnet und Highlight der Messe sein. Mit der Förderung durch das Land Niedersachsen fällt der offizielle Startschuss für die Neuauflage der Sonderschau. Erfahren Sie, wie das vollständig digitalisierte und vernetzte Labor der Zukunft aussehen kann – und seien Sie dabei noch näher am Geschehen als bisher.

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Das Smartlab 2019 wird den Fokus auf Vernetzung und Interaktivität richten – das bezieht sich sowohl auf die technologische Ebene als auch auf das direkte Erlebnis für die Fachbesucher Ende Mai in Hannover. Dabei soll es mit neuen Ideen und Impulsen vor allem die Frage beantworten, wie das vollständig digitalisierte und vernetzte Labor der Zukunft aussehen könnte.

Vision reiht sich an Marktreife

Die Sonderschau ist fester Bestandteil der internationalen Fachmesse für Laborausstattung und die Optimierung von Labor-Workflows. Als gemeinsames Projekt von Institutionen und Unternehmen aus Forschung und Industrie trifft das Smartlab weltweit auf Interesse, indem es Fachdiskussionen anregt und die Digitalisierung im Laborumfeld vorantreibt.

Es möchte dabei beides vereinen: das Marktreife ebenso wie das Visionäre. Mit einem bestehenden und einigen neuen Partnern hebt das Smartlab III das intelligente Zukunftslabor auf die nächste Entwicklungsstufe.

Chemie mit der Digitalisierung verknüpfen

„Für die Partner des Smartlab war es eine klare Sache, dass es weitergehen muss mit diesem herausragenden Projekt“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe. „Mit der Zusage von politischer Seite steht jetzt auch die Finanzierung. Das freut uns sehr und gibt uns noch einmal Rückenwind für die Vorbereitung der Labvolution 2019. Automation, Digitalisierung und Vernetzung im Labor werden thematische Schwerpunkte der Messe sein.“

Von Seiten des Landes Niedersachsen gab es von Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Zuspruch: „Gerne fördern wir seitens des Landes das Projekt Smartlab auch in der dritten Runde. Es ist ein Musterbeispiel für ein mehrstufiges Forschungsvorhaben, bei dem es gelingt, die so wichtige Verbindung von Grundlagenorientierung, Anwendung und Präsentation herzustellen.“

Im Rahmen von Smartlab werde ein in Deutschland traditionell starker Bereich wie die Chemie interdisziplinär mit den aktuellen Herausforderungen auf dem Gebiet der Digitalisierung verknüpft. Damit sei das Projekt wichtiger Impulsgeber für die zukünftige Laborentwicklung und entfalte zugleich ein hohes Wertschöpfungspotenzial, so die Staatssekretärin weiter.

Wo Wettbewerber zusammenarbeiten

Die inhaltliche Weiterentwicklung des Smartlab sei bereits in vollem Gange. Die Federführung liegt dabei erneut beim Institut für Technische Chemie (TCI) der Leibniz-Universität Hannover. „Wir werden zahlreiche innovative Elemente im Smartlab III integrieren“, sagt Dr. Sascha Beutel, Koordinator des Smartlab-Projekts am TCI. „Von Interaktionsmedien oder Augmented-Reality-Funktionen über die neue Generation von Virtual-Reality-Brillen bis zur Drohne werden wir das technologisch Mögliche voll ausschöpfen und gleichzeitig unserem Anspruch gerecht werden, ein voll funktionsfähiges Zukunftslabor auf der Labvolution zu präsentieren.“

Zu den Partnern des Smartlab gehören neben dem TCI und der Deutschen Messe außerdem die Unternehmen Eppendorf, Labfolder, Köttermann, PreSens, Schmidt+Haensch, Sartorius sowie das Fraunhofer IPA. Neu dazugekommen sind aktuell Mettler Toledo, I GO 3D.com, Advus, Noack Laboratorien, Qiagen, Realworld One und die Hochschule Ostfalia.

Dass hier durchaus auch Wettbewerber an einem Tisch sitzen und gemeinsam die digitale Transformation im Labor voranbringen, gehört zu den Erfolgsfaktoren des Projekts. Durch die offene und kreative Zusammenarbeit der Partner aus Industrie und Forschung entstehen keine Insellösungen, sondern innovative Laborkonzepte. Denn zu den Zielen des Projekts gehört nicht nur, Fachdiskussionen anzustoßen, sondern der Digitalisierung im Labor konkrete Impulse zu geben und gemeinsame Standards zu etablieren.

Für 2019 hat sich das Projektteam vorgenommen, die IT-Infrastruktur noch weiter zu vereinheitlichen, das modulare, integrative Laborkonzept zu optimieren sowie die Kommunikation durch Interaktionsmedien wie Touch Beamer oder Amazon Echo zu unterstützen.

Besucher noch näher am Geschehen

Schon in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt: Die Besucher der Labvolution wollen mitmachen. Deshalb baut das Projektteam die Hands-on-Bereiche des Smartlab deutlich aus. Zudem wird es wieder Use-Cases als Vorführungen geben, die aber deutlich länger ausfallen sollen. Auf der Labvolution 2017 war mehr als jeder zweite Messebesucher auf dem Smartlab-Stand. Jeder Fünfte von ihnen soll sogar häufiger als vier Mal dort gewesen sein.

Die nächste Messe Labvolution findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Hannover statt. Sie zeigt die ganze Welt des Labors – von den Life Sciences bis zur analytischen Chemie. Dies umfasst Labortechnik und Laborinfrastruktur für Forschungs-, Analyse-, Produktions- und Ausbildungslabore aus den Anwenderbranchen Chemie, Pharma, Life Sciences, Umwelt, Lebensmittel- und Bioanalytik sowie Forschung und Entwicklung.

Ein Schwerpunkt der Labvolution, die sich aus der Biotechnica heraus entwickelt hat, ist der Biotech- und Forschungsbereich, unter anderem mit Vorträgen im Biotechnica-Forum. Die Labvolution dient dabei als internationale Plattform zur Diskussion aktueller Themen wie Labor 4.0, Labor-Workflows oder Bioanalytik und will Mehrwert durch Formate zum Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und zur Schulung schaffen.

Bildergalerie

  • Startschuss für das Smartlab III.

    Bild: Rainer Jensen, Deutsche Messe

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