„Die Mitte 2018 veröffentlichte Spezifikation für die Bildverarbeitung, Open Platform Communication Unified Architecture Companion Specification (OPC UA Vision), fördert den Innovationsprozess in der Branche“ beobachtet Vision-Projektleiter Florian Niethammer.

Bild: Messe Stuttgart

Vision 2018 Bildverarbeitung und Automation wachsen zusammen

08.10.2018

Der neue Standard OPC UA Vision vereinfacht die Bildverarbeitung in der Industrie 4.0. Die Aussteller der diesjährigen Fachmesse Vision 2018 präsentieren in Stuttgart verschiedene Integrationslösungen. Neue Innovationsimpulse liefern die Mitte 2018 veröffentlichten OPC UA Companion Specifications.

Die Bedeutung und das Innovationspotential der Bildverarbeitung für die automatisierte Produktion nimmt weiter zu, darin sind sich Branchenexperten einig. „Die Mitte 2018 veröffentlichte Spezifikation für die Bildverarbeitung, Open Platform Communication Unified Architecture Companion Specification (OPC UA Vision), fördert den Innovationsprozess in der Branche“, so Florian Niethammer, Projektleiter der Vision. Viele der über 460 Vision-Aussteller werden vom 6. bis 8. November 2018 ihre Lösungen für Bildverarbeitung in der Industrie 4.0 präsentieren.

OPC UA Vision ist ein offener, Ethernet-basierter Standard für die Kommunikation und den Datenaustausch in vernetzen Anlagen. Der neue Standard wird von nahezu allen relevanten Automatisierungsherstellern unterstützt und ermöglicht, dass Maschinen in intelligenten Fabriken die gleiche Sprache zu sprechen. Dr. Christian Mosch vom VDMA Forum Industrie 4.0 beschreibt die Bedeutung wie folgt: „Die Veröffentlichung der OPC UA Companion Specification für die industrielle Bildverarbeitung ist ein wichtiger Schritt in Richtung herstellerübergreifende Interoperabilität im Maschinenbau. Die Industrie-4.0-Kommunikation von morgen wird auf dieser Entwicklung aufsetzen und weiter ausgestaltet werden.“

Schnellere Entwicklung für höhere Effizienz

Vorteile für Anwender liegen laut Dr. Horst Heinol-Heikkinen, Vorsitzender der OPC UA Vision-Initiative des VDMA und Geschäftsführender Gesellschafter von Asentics, in der schnelleren Entwicklung von Vision-Systemen sowie in dem vereinfachten Konfigurieren und Integrieren in bestehende Automatisierungssysteme. „Interoperabilität ist der Schlüssel zur Differenzierung unserer Produkte in einer vernetzten Welt der Industrie 4.0“, so Dr. Heinol-Heikkinen.

Auch Karlheinz Hohm, Vice President R&D Industrial Automation bei Isra Vision, sieht die aktuellen Aktivitäten zu OPC UA Vision positiv: „Die vereinfachte Integration von Bildverarbeitung in die Automatisierung macht Produktionsprozesse effizienter und gleichzeitig flexibler. Für die Integration und Benutzung ist zudem keinerlei Expertenwissen mehr erforderlich, sodass Anwender ihre Produktion schnell und einfach selbst automatisieren können.“ Für die vereinfachte Integration von Bildverarbeitung in die Automatisierungslandschaft bietet der Vision-Aussteller bereits seit einigen Jahren Plug & Automate-Produkte an und wurde im Jahr 2015 dafür mit dem Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.

Die Vision, Leitmesse für Bildverarbeitung findet dieses Jahr vom 6. bis zum 8. November in Stuttgart statt. Im zweijährigen Turnus bildet die Fachmesse das komplette Spektrum der Bildverarbeitungstechnologie ab.

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