Auf der K-Messe stellt Kuka unter anderem Robotik-Lösungen für die Kunststoffindustrie vor.

Bild: Kuka

Robotik und Software auf der K 2019 Automatisierung für die Kunststoffindustrie

26.09.2019

Kuka präsentiert vom 16. bis 23. Oktober 2019 auf der messe für die Kunststoff- und Kautschukindustrie K in Düsseldorf ein vielfältiges Angebot, das von Robotern über neue Zellen bis zu Industrie-4.0-Lösungen reicht.

Unter diesem Motto industrial intelligence in automation _ products and expertise for the plastics industry präsentiert sich Kuka auf der diesjährigen K-Messe. Der Kuka Messestand befindet sich in Halle 12, Stand B35. „Messebesucher erhalten bei Kuka einen breiten Überblick über automatisierte Lösungen für die Kunststoffverarbeitung. Unser Portfolio umfasst neue Robotertypen, verschiedene Roboterzellen sowie Softwarelösungen“, sagt Ralf Schneider, verantwortlich für den Kuka Messestand.

Die Kunststoffindustrie muss sich neuen Herausforderungen stellen: Höhere Energiepreise und der eingeschränkte Zugang zu Rohstoffen erfordern mehr Produktivität. Ein vielversprechender Ansatz ist die Steigerung der Effizienz durch verstärkte Automatisierung. Kuka präsentiert auf der K 2019 verschiedene Lösungen, um auf diese Herausforderungen reagieren.

Nachhaltiges Mehrwegbesteck aus Hochleistungskunststoff

Ein Highlight auf dem Kuka Messestand ist ein umweltfreundlichen Mehrwegbesteck, das als Giveaway an die Messebesucher verteilt wird. Mit der Roboterzelle Flexobot des Unternehmens Robomotion wurde das Besteck, das im Rahmen eines Studentenprojekts der Hochschule Reutlingen für die Moulding Expo entwickelt wurde, während der Produktion bei Gindele automatisiert aus der Spritzgussmaschine entnommen.

Durch seine mobile und flexible Bauweise konnte die Zelle dabei in kurzer Zeit in Betrieb genommen werden. Während der Messe erfolgen die Montage und die Qualitätsprüfung des Bestecks mithilfe des Flexobot. Im Mittelpunkt der Zelle steht ein Kuka Roboter vom Typ KR10 R900-2.

Vor Ort wird das Besteck in einer vollautomatisierten Roboterzelle, die von der Firma DP Solutions entwickelt wurde, mithilfe einer Digitaldruckmaschine individuell bedruckt. Der Kuka Roboter vom Typ KR Cyber-Tech nano versorgt die Digitaldruckmaschine dabei mit den Bauteilen.

Easy-to-program-Roboterprogrammierung

Roboter zu programmieren, muss nicht so kompliziert sein, wie oft angenommen. Auf der K zeigt Kuka eine Lösung, die über intiutive Bedienung und Industrietauglichkeit verfügen soll. Mit Kuka.IconProg erhalten gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die bisher noch über wenig Know-how in der Roboterprogrammierung verfügen, eine Alternative zur klassischen Programmiersprache KRL.

Aus einer Bibliothek mit mehr als 600 Funktionen wählt der Anlagenbediener die passenden Bausteine aus und fügt sie in einem grafischen Ablaufdiagramm zusammen. So lassen sich in kürzester Zeit selbst komplexe Aufgabenstellungen lösen.

Saubere und flexible Materialbehandlung

Das CO2 Laser Cutting ermöglicht das automatisierte 3D-Schneiden und -Perforieren von Bauteilen aus diversen Kunststoffen. Robotergeführtes Laser-Cutting solle saubere Schnittkanten, eine hohe Prozessgeschwindigkeit und eine sehr gute Materialausnutzung erreichen. Daneben wird auch das Thema der roboterbasierten Lösung für die Extrusion von thermoplastischen Elastomeren gezeigt.

Bei der „Robotic Extrusion“ kommt ein Kuka Roboter vom Typ KR 120 R2700 extra HA zum Einsatz, der über die Extrusionsdüse Dichtprofile direkt an der vorgesehenen Stelle erzeugt. Durch die Beweglichkeit des 6-Achs-Roboters wird eine hohe Prozessflexibilität erreicht. Gleichzeitig soll sich durch die Präzision des Roboters der Materialbedarf reduzieren.

Neue Roboterapplikationen zur Automatisierung

Auf der K-Messe wird ebenfalls die neuste Generation der KR Quantec Baureihe präsentiert. Das Modell ist der Lage, zu Be- und Entladen, Kleben, Lasern oder Bearbeiten. Der Allrounder ist eine Lösung für die Kunststoffindustrie, die in nahezu allen Bereichen einsatzfähig ist.

Aus dem Bereich der mobilen Robotik stellt Kuka die mobile Plattform KMP 1500 vor. Die omnidirektionale Plattform, die sich autonom und flexibel im Raum bewegt, kann Roboter und Maschinen abgestimmt mit Material versorgen.

Bildergalerie

  • Mit der Roboterzelle Flexobot wird während der Produktion Besteck automatisiert aus der Spritzgussmaschine entnommen.

    Bild: Kuka

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