GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

Die zwei Membranen halten auch aggressiven Medien in der Chemie- und Umwelttechnik stand.

Bild: Gemü

Dichtelemente Zwei neue Membranen für Chemieanwendungen

30.09.2021

Die Ventilmembranen Code 71 und Code 5T eignen sich für anspruchsvolle Prozesse der Chemieindustrie und sind jetzt auf den Markt gekommen. Ihre Werkstoffe widerstehen aggressiven Chemikalien wie flüchtigen Säuren, Oxidationsmitteln und Salzen.

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Mit den Membranen Code 71 und Code 5T hat der Ventilhersteller Gemü zwei neue Dichtelemente für Membranventile entwickelt. Die dreilagige Membran Code 71 eignet sich dabei speziell für den Einsatz bei aggressiven und flüchtigen Medien. Sie setzt sich aus einem PTFE-Schild, einer Zwischenlage aus PVDF und einem EPDM-Stützrücken zusammen.

Hinsichtlich des PTFE-Schildes setzt sie auf das Design und die Abmessungen der bekannten Membran Code 5M. Für Anwendungen mit Industriegasen bietet die zusätzliche PVDF-Zwischenlage gute Permeationseigenschaften.

Durch ihre Werkstoffauswahl ist die Membran beständig gegenüber aggressiven Chemikalien, darunter flüchtige Säuren, Oxidationsmittel und Salze sowie feuchtes Chlor, Brom und deren Derivate. Sie ist in den Membrangrößen 10 bis 100 erhältlich und kommt in PFA-ausgekleideten Ventilkörpern aus dem Gemü-Produktprogramm zum Einsatz.

Zweilagige PTFE/FKM-Membran

Bei der Code 5T handelt es sich um eine zweiteilige Membran, bestehend aus einem PTFE-Schild und einem FKM-Rücken. Beim verwendeten PTFE handelt es sich um ein chemisch modifiziertes PTFE der zweiten Generation, dem sogenannten TFM. Entwickelt hat Gemü die Membran für den Einsatz in industriellen Anwendungen, zum Beispiel in der Chemie- und Umwelttechnik oder der verarbeitenden Industrie.

Code 5T ist in den Membrangrößen 10 bis 100 erhältlich und verfügt über einen eingesinterten Gewindepin mit integriertem Einschraubanschlag.

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