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Dank Standardisierung ist die M12-Verbindungstechnik herstellerübergreifend kompatibel und damit spielend leicht einzusetzen.

Bild: iStock, fatido

M12-Steckverbinder mit anschlussfertigen Leitungen Verbinden per Plug&Play

10.11.2022

Vorkonfektioniert, geprüft und anschlussbereit – Mit anschlussfertigen Leitungen entfällt die aufwendige Einzeladerverdrahtung. Sie dienen als Grundlage wirtschaftlicher Plug&Play-Konzepte für die M12-Feldinstallation und sollen Anwendern somit eine reibungslose und schnelle Installation ermöglichen.

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M12-Rundsteckverbinder sind Basiskomponenten der Automatisierungstechnik. Dort sind sie heute unverzichtbar für die Anbindung von Sensoren, Aktoren sowie weiteren Komponenten im Feld – sowohl zur Signal- und Datenübertragung als auch für die Leistungsversorgung der Geräte. M12-Steckverbinder sind, entsprechend ihrer jeweiligen Kodierung, für verschiedene industrielle Netzwerke wie CAN, Profibus oder Profinet geeignet.

Dank Standardisierung ist die M12-Verbindungstechnik herstellerübergreifend kompatibel: Die DIN EN 61076-2 regelt geometrische Voraussetzungen, elektrische Kennwerte sowie applikationsseitige Anforderungen an die Produkte und schreibt Prüfmaßnahmen vor. Beispielsweise reguliert die DIN EN 61076-2-101 die M12-Steckverbinder mit den Kodierungen A bis D für die Signalübertragung, den Feldbuseinsatz beziehungsweise das Industrial Ethernet. DIN EN 61076-2-109 definiert verbindliche Eigenschaften industrietauglicher X-kodierter Datensteckverbinder bis 10 Gbit/s. Und DIN EN IEC 61076-2-111 betrifft S-, T-, K- und L-kodierte M12-Leistungssteckverbinder.

Die Normung erleichtert den Austausch der M12-Komponenten wesentlich, macht Anwender unabhängig von einzelnen Lieferanten, und – zurzeit ein brandaktueller Aspekt – sie hilft, Lieferengpässen vorzubeugen.

Zeit sparen, Fehler vermeiden

Als Mess- beziehungsweise Stellglieder dienen Sensoren und Aktoren industrieweit der Regelung von Prozessparametern wie Temperatur, Druck, Position oder Schwingungen. Mit den Fortschritten auf dem Gebiet digitalisierter Produktionslinien und smarter Fabriken sowie bei Anwendungen für die Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) und die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) nimmt die Zahl der Sensoren und Aktoren im Feld rasant zu. In gleichem Maße steigt der Bedarf an industrietauglichen, robusten Verbindungslösungen als Schnittstelle zwischen den Kabeln zur Signal-, Daten- sowie Leistungsübertragung und den Feldgeräten.

Da bei sämtlichen Installationen die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt steht, kommt der einfachen und schnellen Handhabbarkeit der Anschlusstechnik eine enorme Bedeutung zu. Einen besonderen Vorteil soll die Verwendung vorkonfektionierter, umspritzter und bereits geprüfter Leitungen ermöglichen. Sie erübrigen eine zeitaufwendige und fehleranfällige Einzeladerverdrahtung, reduzieren somit den Installations- und Verkabelungsaufwand erheblich und tragen dazu bei, wirtschaftliche Plug&Play- beziehungsweise Plug&Work-Konzepte umzusetzen.

Hohe Varianz

Das Binder-Portfolio anschlussfertiger Leitungen umfasst im M12-Segment eine Vielzahl von Steckverbindervarianten unterschiedlicher Kodierungen. In den Polzahlen drei bis zwölf ausgeführt, sind gerade sowie gewinkelte Produkte, ein- oder beidseitig umspritzt, in verschiedenen Leitungsqualitäten erhältlich. Neben der Baugröße M12 hat Binder weitere anschlussfertige Produkte, etwa für die kleinere und ebenfalls standardisierte Bauform M8, im Programm.

Bildergalerie

  • Keine Einzeladerverdrahtung: Anschlussfertige Leitungen im M12-Segment sind in den Polzahlen drei bis zwölf erhältlich.

    Keine Einzeladerverdrahtung: Anschlussfertige Leitungen im M12-Segment sind in den Polzahlen drei bis zwölf erhältlich.

    Bild: Binder

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