Die patentierten Etiketten Turn-Tell („Dreh und Sprich“) lassen sich genauso einfach anbringen wie übliche Kabel-Labels. Der komfortable Dreh-Sprich-Mechanismus von Panduit erhöht so die Sichtbarkeit und Sicherheit.

Bild: Panduit

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Fest und doch flexibel (Promotion) Turn-Tell-Labels erleichtern Dokumentation bei Kabeln

09.11.2020

Um im Störungsfall das in Frage kommende Kabel schnell zu identifizieren, ist eine gute Kennzeichnung und Dokumentation unerlässlich. Neue mobile Drucker sowie „drehende und sprechende“ Labels helfen dabei.

Um bei einer Störung die Anlage rasch wiederherzustellen, müssen Kabel und Bauteile einer Netzwerkanlage oder eines Schaltschranks in einem Gebäude schnell identifiziert und repariert werden. Doch nur bei einer guten Dokumentation und einer ausreichenden Kennzeichnung ist die jeweilige Anwendung rasch wieder verfügbar. Für unterschiedliche Kennzeichnungen sowie Anwendungsgebiete etwa in der Industrie bietet Panduit eigene Markierungssysteme an. Dazu gehören verschiedene Etiketten (Labels), Kabelkennzeichnungen bis hin zu Hinweisschildern und den dazugehörigen Druckern oder Stanzwerkzeugen bzw. -maschinen, etwa im Rahmen der Betriebsmittelkennzeichnung gemäß IEC 61346-1.

Effizientere und sichere Dokumentation im Feld

Standards zur Kennzeichnung, wie der TIA-606-C, erleichtern die Dokumentation und verringern der Zeitaufwand. Insgesamt wird der Installations- und Kennzeichnungsprozess rationalisiert, beschleunigt und damit die Effizienz und Produktivität gesteigert. In Europa findet grundsätzlich die DIN EN 50173 und 50174 ihre Anwendung. In der üblichen Praxis ist ein der Norm DIN EN 50174-3 übereinstimmende Verkabelung dann gegeben, wenn nicht nur alle technisch-handwerklichen Punkte erüllt sind, sondern auch die Dokumentation inklusive Kennzeichnungen erfüllt wird. Neben unter anderem den räumlichen Planungen, der Konformität zu Sicherheitskriterien und übergeordneten Sicherheitsbestimmungen kommt der Dokumentation und Kennzeichnung also ein besonders Augenmerk zu.

Während die Planung und Dokumentation noch im Büro geleistet wird, kennzeichnet, etikettiert und markiert man in der Installationspraxis in der Werkstatt oder direkt vor Ort. Tragbare Etikettendrucker, wie die neuen MP100/E und MP300/E von Panduit bieten hohe Druckgeschwindigkeit, einfache Bedienbarkeit und eine große „Auswahl“ von verschiedenen Etiketten für insgesamt schnelle und herausragende Ergebnisse.

Von Experten für Experten

Die neue Mobildruckerserie ist eine gemeinsame Entwicklung des amerikanischen Familienunternehmens mit Seiko Epson. Während Epson seine Erfahrungen aus dem Druckbereich einbringt, entwickelt Panduit neue Materialien und Produkte für langlebige Kennzeichnungslösungen, die für den Einsatz unter rauen Umgebungen geprüft sind. Im Fokus ist die leichte Anwendung in allen Bereichen. So lassen sich Etiketten direkt über die Easy-Mark Plus Software von Panduit ausdrucken. Über eine intuitive Benutzeroberfläche lassen sich zum Beispiel Linien eingeben oder Objekte an einer beliebigen Stelle auf einem Etikett platzieren. Außerdem enthält die Applikation ein zeitsparendes Designtool für alle Elektro- und Netzwerkanwendungen inklusive Datenimport. Damit erstellen Anwender Etiketten schneller und reduzieren nachweislich Fehler.

Etiketten per Sprache ausfüllen

Die Software gibt es als Web-Download oder auf USB-Stick und sie ist auch als serverbasierte Version verfügbar. Die Easy-Mark Network App verfügt über eine Voice-to-Text-Funktion, um Etiketten direkt „aufzusprechen“. Ausserdem ist die App ANSI/TIA-606 konform und Netzwerktechniker können die Anwendung mit Fluke LinkWare Live verbinden. Das Anwendermenü lässt sich zwischen elf Sprachen umschalten. Zusätzlich zu den MP100/E und MP300/E Druckern werden auch die Panduit TDP-Drucker, TM-C3500-, PES197- und PES400-Prägesystemen, Laserstrahl- und Tintenstrahldrucker von der Software unterstützt. Über die einfache Bedienung hinaus überzeugen die technischen Features je nach Ausführung etwa mit einer Druckgeschwindigkeit bis zu 35,6 mm/s, der integrierten automatischen Schneidvorrichtung mit Voll- und Halbschnitt sowie der Druckauflösung bis 360 dpi oder der Arbeitstemperaturbereich zwischen -40 und 66°C. Der MP100/E wird als mobiler Drucker über ein Netzteil mit Strom versorgt, während der MP300/E wiederaufladbare Lithium-Ionnen-Akkumulatoren nutzt.

Erstaunliche Etiketten-Vielfalt

Auch wenn die beiden Drucker unterschiedlich in ihrem Aufbau sind, die Kassetten für die Labels sind identisch aufgebaut und kompatibel. Die mobilen Geräte erkennen automatisch Typ und Größe – was ausschließlich mit Panduit-Druckern funktioniert. Insgesamt gibt es 34 Kassetten mit Markierungsschildern, Netz- und Elektrokomponentenetiketten oder Flaggen-Labels. Außerdem erhalten Anwender zusätzliche Farben und Größen von Endlosbändern und magnetische Etiketten sowie 12 Schrumpfschlauchkassetten. Neun selbstlaminierende Label-Typen lassen sich schnell und einfach anbringen. Die 19 Kassetten mit den Endlos-Etiketten können flexibel mit der Software gestalten werden.

Patentierter Label-Komfort

Eine Entwicklung hat die Techniker fasziniert, die es jetzt als patentierte Lösung gibt. Die so genannten Turn-Tell Etiketten beziehungsweise Labels. Für die neuen Drucker MP100/E und MP300/E erhalten Anwender davon vier verschiedene Kassetten. Clever dabei: Die Etiketten werden wie gewohnt an das Kabel angeklebt. Nachdem das Kabel montiert oder über den Steckverbinder verbunden ist, lassen sich die Turn-Tell-Labels an der beschrifteten Stelle im Wartungsfall und bei der Installation drehen. Dadurch muss das Kabel nicht mit dem Stecker gelöst oder es kompliziert verdreht werden.

Standards helfen

Für die Informations- und Kommunikationstechnologie gibt es seit 2002 den ersten freiwilligen Standard, die TIA-606-A. Damit legt die Telecommunications Industry Association (TIA) ein Mindestmaß an Informationen für Kabeletiketten fest; mit genauer Zuordnung von Kabeln zur Werkhalle, zum Telekommunikationsraum und zur Position im angeschlossenen Block oder Patch-Panel. Die Version TIA-606-B aktualisiert die Kennzeichnung und stellt administrative, bewährte Methoden für alle Klassen von Netzwerksystemen dar.
Seit 2017 ist die aktuelle Version die TIA-606-C. Der Standard beschreibt die Verwaltungssysteme für Telekommunikationsinfrastrukturen innerhalb von und zwischen Gebäuden in Gewerbe, Industrie und Rechenzentrum sowie in Wohnhäusern. Dabei kann die Infrastruktur in ihrer Größe variieren, beispielsweise von einem Gebäude und zugehörigen Komponenten mit einem einzigen Telekommunikationsraum (TS = telecommunication space) bis hin zu vielen TS und benötigten Elementen an mehreren Firmenstandorten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Panduit.

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