Nach Abschluss des gemeinsamen Recobulk-Kooperationsvertrags (von links nach rechts): Andrea Adolf (General Manager, Schütz France), Veit Enders (Business Unit Manager EMEA, Schütz), Hervé Obaton (Directeur Général, Duo Emballages), Thierry Obaton (Directeur Général, Duo Emballages), Fabrice Fuchs (Sales Manager, Schütz France) und Roland Strassburger (CEO Schütz).

Bild: Schütz

Rückholung von IBCs Transportverpackungen im Kreislauf halten

15.04.2019

Nachhaltigkeit ist und bleibt ein Schwerpunkt in der Verpackungsbranche. Im Bereich industrieller Transportverpackungen begegnet Schütz diesem Thema mit seinem Kreislaufsystem zur Rückholung und Rekonditionierung entleerter IBCs.

Zurückgeholte Schütz–IBCs werden in einem weltweit standardisierten Prozess von Schütz ausschließlich mit Original-Innenbehältern und Komponenten ausgestattet. Somit entsprechen Recobulk in Sicherheit und Qualität einem Ecobulk in der Standardspezifikation.

Im Rahmen einer speziellen Kooperation fertigen ausgewählte Unternehmen ebenfalls Recobulk in Original-Qualität von Schütz. Duo Emballages nimmt nun als französischer Fachbetrieb für die Wiederaufbereitung gebrauchter Industrieverpackungen ebenfalls an diesem Partnerprogramm teil.

Partner übernimmt Standards

Nach Abschluss eines gemeinsamen Recobulk-Kooperationsvertrags fertigt Duo Emballages den Recobulk in der gleichen Qualität wie der Vertragspartner, ebenfalls mit den originalen UN-Zulassungen. Schütz stattet die französischen Partner mit dem nötigen Equipment und Know-how für die Produktion sowie mit den Original-Ersatzteilen aus.

Die Duo-Gruppe verpflichtet sich dafür, die Prozessstandards ohne Abweichungen zu übernehmen. Diese werden von Schütz regelmäßig auditiert. Somit soll gesichert werden, dass Kunden einen Recobulk bedenkenlos zum Transport ihrer Füllgüter einsetzen können, egal, ob er von Schütz oder von Duo Emballages produziert wurde.

Uniforme Prozesse für gleiche Qualität

Genau wie bei den neu gefertigten IBCs hat sich Schütz auch bei den rekonditionierten Containern einen eigenen Standard etabliert. Ein weltweit einheitlicher Rekonditionierungsprozess nach entsprechenden Umwelt-, Sicherheits- und Qualitätsmanagement-Vorgaben sorgt für diese Äquivalenz.

Beide Produkte bieten eine identische Qualität und Performance inklusive UN-Zulassung für den sicheren Einsatz, auch im Mix. Der Recobulk hat zusätzlich noch einen ökologischen Vorteil: Jeder der wiederaufbereiteten IBCs spart bei der Herstellung im Vergleich zu einem neuen IBC circa 100 kg CO2-Emissionen.

Über den neuen Recobulk-Partner

Duo Emballages wurde 1996 von den Brüdern Thierry und Hervé Obaton in Willems in der Nähe von Lille gegründet. Das Familienunternehmen ist Fachbetrieb für die Wiederaufbereitung gebrauchter Industrieverpackungen wie IBCs, Kunststoff- und Stahlfässer.

Die Gruppe verfügt inzwischen über Werksflächen von insgesamt 130.000 m2, verteilt auf vier Standorte. Sie sind jeweils auf unterschiedliche Aufbereitungsmethoden und Verpackungstypen spezialisiert.

Bildergalerie

  • Der Recobulk von Schütz verfügt über die gleichen Standard-Spezifikationen wie der Ecobulk, beide Verpackungen sind damit zu 100 Prozent kompatibel.

    Bild: Schütz

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