Trotz hoher Sicherheitsstandards bleibt die Störfallverordnung (StörfallV) ein zentrales Thema der Prozessindustrie. Laut Umweltbundesamt wurden allein 2024 noch 29 Störfälle registriert – ein klares Signal, dass Betreiber sich weiterhin intensiv mit Risikobewertung, Sicherheitsmanagement und Notfallplanung befassen müssen.
Doch genau hier liegt die Herausforderung: Viele Fachkräfte kennen die gesetzlichen Grundlagen, tun sich jedoch schwer mit der praktischen Umsetzung im Betrieb. „In der Praxis reicht es nicht aus, Anforderungen nur zu kennen – sie müssen angewendet werden können“, erklärt Prof. Dr. Karsten Wilke, Experte für Anlagensicherheit.
Besonders gefragt sind daher praxisnahe Ansätze: Wann fällt ein Betrieb tatsächlich unter die StörfallV? Wie lassen sich Risiken systematisch bewerten? Und wie werden Verfahren wie HAZOP sinnvoll eingesetzt? Genau hier setzt moderne Weiterbildung an – mit konkreten Fallbeispielen und interaktiven Methoden.
Auch der Blick in die Ausbildung zeigt Handlungsbedarf: Themen wie BImSchG oder StörfallV werden häufig erst im Berufsalltag relevant. Umso wichtiger ist es, sich gezielt weiterzubilden und die regulatorischen Anforderungen sicher in die Praxis zu übertragen.
Wer sich einen fundierten Überblick verschaffen und gleichzeitig anwendbares Wissen aufbauen möchte, findet entsprechende Angebote in der technischen Weiterbildung – insbesondere für Fach- und Führungskräfte der Prozessindustrie beim VDI Wissensforum.
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