Kleinrechner vor Ort müssen alle vor Hackerangriffen geschützt werden, wenn nicht einer von ihnen zum Einfallstor für die Anlage werden soll. Die Module der Go-Zentrale nutzen hierfür eine spezielle Software.

Bild: Coniugo

Cybersecurity für SCADA-Systeme So werden Datensammler im Feld immun gegen Schadsoftware

10.09.2020

Fernwirkanlagen und SCADA-Systeme nutzen das Internet und sind somit potenziellen Hackerangriffen ausgesetzt. Auf Seite der Datenbank gibt es Konzepte wie die Firewall und sichere Authentifizierungen. Aber wie lassen sich die zahlreichen Kleinrechner schützen, die Sensordaten sammeln und Pumpen, Gebläse oder Signalanlagen schalten?

Mittlere SCADA-Systeme fassen oft dutzende Anlagen in einer Datenbank zusammen. Praktisch immer haben diese Datensammler vor Ort einen Kleinrechner mit Betriebssystem. Diese Vielzahl von Anlagen muss sicherheitstechnisch überwacht, mit Updates und Patches versorgt werden, wenn nicht eine von ihnen zum Einfallstor für Angriffe werden soll.

Die Go-Zentrale von Coniugo verfügt ebenfalls über einen leistungsfähigen Controller, hat aber kein Betriebssystem, sondern eine in der Programmiersprache C geschriebene Software. Diese ist durch Angriffe von außen nicht veränderbar und soll so gegen Schadsoftware immun sein.

LTE-Ausführung bietet sich an

Der Umbruch der Mobilfunknetze ist in vollem Gange. 2G und 3G werden nach und nach abgeschaltet, LTE bezieungsweise 4G und 5G sind mit ihrer gemeinsamen Infrastruktur das Netz der Zukunft.

Coniugo empfiehlt deshalb, die Go-Zentralen von vornherein in der LTE-Version zu erwerben. Früher gekaufte Anlagen lassen sich jedoch ebenfalls weiter nutzen: Für sie verspricht der Hersteller ein kostengünstiges Upgrade auf LTE. Dabei ausgetauschte Komponenten werden dem Recycling zugeführt.

Bildergalerie

  • Beispiel für ein System ohne Schutz ...

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  • ... sowie für eine durch die Go-Zentrale abgeschirmte Anwendung

    Bild: Coniugo

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