Alternative zu regelbaren Labornetzteilen

Skalierbare DC-Stromversorgung für Anwendungen bis 24 kW

Parallelgeschaltete Cotek-AEK-3000-Netzteilmodule von Burger Engineering.

Bild: Burger Engineering
13.10.2026

In der Galvanik, Wasserstoff-Elektrolyse und industriellen Prüftechnik sind häufig hohe DC-Leistungen bei zugleich frei einstellbaren Ausgangsspannungen und -strömen gefragt. Für Anlagenbauer und -betreiber bietet Burger Engineering daher jetzt eine modulare Stromversorgung von 3 bis 24 kW als wirtschaftlichere Alternative zu regelbaren Labornetzteilen.

Burger Engineering, Spezialist für Entwicklungsprojekte im Bereich Embedded- und Mechatroniksysteme, erweitert ihr Portfolio um ein modulares DC-Stromversorgungssystem für industrielle Anwendungen. Die programmierbare Gleichstromversorgung ist von 3 bis 24 kW skalierbar und basiert auf parallelgeschalteten Cotek-AEK-3000-Netzteilmodulen. Ausgangsspannung und -strom lassen sich frei von 0 bis 105 Prozent des jeweiligen Nennwerts einstellen.

Damit steht für industrielle Anwendungen eine kostengünstigere Alternative zu regelbaren Labornetzteilen zur Verfügung - insbesondere, wenn hohe Leistungen bis 24 kW und zugleich frei einstellbare Ausgangsspannungen und -ströme gefragt sind.

19-Zoll-Rack mit N+1-Redundanz

Durch seinen modularen Aufbau lässt sich das DC-Stromversorgungssystem über die Anzahl der eingesetzten Cotek AEK-3000 Module an den jeweiligen Leistungsbedarf anpassen. Bis zu acht Module können stehend in einem offenen 19-Zoll-Baugruppenträger integriert werden. So lässt sich die Stromversorgung flexibel dimensionieren und bei steigendem Leistungsbedarf später erweitern. Der kompakte, nur 4 HE hohe Einschub erleichtert die Integration in bereits vorhandene Schaltschränke beim Anwender.

Für Ausfallsicherheit sorgt der integrierte ORing-FET (Active ORing MOSFET), der einen redundanten N+1-Betrieb der Module ermöglicht: Fällt ein Modul aus, läuft die Anlage dennoch weiter. Eine permanente Funktionsüberwachung signalisiert dabei eventuelle Störungen über Status-LEDs. Das betroffene Modul kann anschließend einzeln ausgetauscht werden, ohne dass dafür das gesamte System ersetzt werden muss.

Technische Eckdaten auf einen Blick

  • Ausgangsspannung: 12 bis 800 V DC, abhängig von der jeweiligen Konfiguration

  • Ansteuerung: analog über 0 bis 5 V oder 4 bis 20 mA, digital über RS485 sowie Remote ON/OFF

  • Wirkungsgrad: bis zu 93 Prozent

  • Schutzfunktionen: Überspannungs-, Überlast-, Kurzschluss- und Übertemperaturschutz sowie Lüfterausfallerkennung

  • Anpassungsoptionen: Leistung, Spannung und Schnittstellen

Dazu sagt Jörg Klenke, PMO und Mitglied der Geschäftsleitung bei Burger Engineering „Hohe DC-Leistungen flexibel zu regeln, ist technisch gesehen nichts Neues – bislang ist das aber oft mit hohen Kosten verbunden. Mit unserem modularen System bieten wir hier eine wirtschaftlichere Alternative, die je nach Auslegung bis zu 50 Prozent günstiger ist als vergleichbare regelbare Systeme.“

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