Embedded World SIGLENT Technologies Germany GmbH

Zu den beiden neuen Analysatorserien gehört ein flexibles Bedienkonzept aus Touchscreen, Webserver, Anschlüssen für Maus und Tastatur und einer intuitiven Menüstruktur. Hier zu sehen ist das Modell SSA3021X plus.

Bild: Siglent

Erweiterte HF-Analysatoren Siglent rüstet auf 7,5 GHz auf

24.02.2020

Siglent zeigt auf der Embedded World in Nürnberg zwei neue HF-Analysatoren mit einer Bandbreite von 7,5 GHz. Mit der erweiterten Bandbreite adressiert der Hersteller nun auch Anwendungen im 5G-Sub-6-GHz-Band. Die Analysatoren sollen Entwicklern dabei helfen, die verschiedenen Aufgaben im Rahmen der HF-Schaltungsentwicklung und -verbesserung zu lösen.

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Siglent präsentiert zwei neue Produkte aus der Reihe der HF-Instrumente. Zum einen wird die bestehende Serie der Spektrum- und Vektor-Netzwerkanalysatoren SVA1000X um ein zusätzliches Modell mit 7,5 GHz Bandbreite erweitert.

Der neu eingeführte SVA1075X beinhaltet, ebenso wie die beiden Modelle mit niedrigerer Bandbreite SVA1032X (3,2 GHz) und SVA1015X (1,5 GHz), die vektorielle Netzwerkanalysefunktion. Die zweite Neuvorstellung ist eine hochfrequentere Version der Spektrumanalysator-Serie SSA3000X plus. Auch hier liegt die neue Spitzenfrequenz nun bei 7,5 GHz.

Bedienkonzept

Beide Serien nutzen das gleiche flexible Bedienkonzept. Hierzu gehören ein 10,1-Zoll-Touchscreen, ein Webserver zur einfachen Fernsteuerung mittels Computer, die Möglichkeit zum Anschluss einer externen Maus und Tastatur für eine bequeme Bedienung sowie eine übersichtliche und intuitive Menüstruktur.

Optionale Messfunktionen

Darüber hinaus können die Geräteserien mit verschiedenen, wichtigen Messfunktionen ergänzen. Dazu zählen Kanalleistung (CHP), belegte Bandbreite (OBW), Träger-Rausch-Verhältnis (CNR), Oberwellenmessung, Intermodulation dritter Ordnung (TOI) und Wasserfalldiagram. All das ist in einer Option gebündelt (SVA1000X-AMK).

Die optionale Vektorsignalanalyse (SVA1000X-AMA/DMA) bietet eine detaillierte Modulationsanalyse. Signalverzerrungen und -störungen können in einem Konstellationsdiagramm leicht visualisiert werden. Phasen- oder Betragsfehler sowie der Fehlervektorbetrag (EVM) lassen sich zum Beispiel für PSK-, MSK- oder QAM-modulierte Signale bestimmen. Beide Optionen zusammen erweitern die Analysatoren zu einem leistungsfähigen Debugging-Werkzeug.

EMV-Filter (200 Hz, 9 kHz, 120 kHz und 1 MHz) sowie ein Quasi-Peak-Detektor sind ebenfalls verfügbar und können per Software nachgerüstet werden. Sie ermöglichen es dem Anwender, EMV-Pre-Compliance-Messungen durchzuführen.

Zum Einsatz bei Antenneninstallationen kann die Serie SVA1000X zusätzlich mit der Distance-to-Fault-Messfunktion aufgerüstet werden. Defekte an Kabeln oder schlechte Verbindungen lassen sich damit aufdecken und lokalisieren.

Abgerundet wird das Produktprofil von Bannerspezifikationen, darunter DANL bis -161 dBm/Hz, Phasenrauschen unter -98 dBc/Hz und eine Gesamtamplitudengenauigkeit von weniger als 0,7 dB.

Bildergalerie

  • Das Modell SSA3032X plus bildet eine hochfrequentere Version der Spektrumanalysator-Serie SSA3000X plus.

    Bild: Siglent

  • Das SVA1075X beinhaltet eine vektorielle Netzwerkanalysefunktion.

    Bild: Siglent

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