Der Hersteller Hoversurf versichert, dass der gezeigte Testflug kein Trick ist.

Bild: Hoversurf

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Fliegendes Motorrad Russland testet erstes Hoverbike

24.02.2017

Wer braucht schon Hoverboards, wenn man Hoverbikes haben kann? Der russische Hersteller Hoversurf präsentiert im Video sein Hoverbike-Modells Scorpion-3 und versichert: Das ist kein Trick!

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Das erste Hoverbike wirkt wie eine Mischung aus Motorrad und Quadrocopter. Statt mit vier Rädern ist das fliegende Fahrzeug mit vier Rotoren ausgestattet. Das Ein-Mann-Fluggerät wurde vom russischen Hersteller als Extremsport-Gerät konzipiert. Nun hat der Hersteller Videoaufnahmen eines Testflugs veröffentlicht.

Achtung, Verletzungsgefahr!

Das Hoverbike eignet sich als Fahrzeug für den Extremsport vermutlich besser denn als Hobbygefährt für Laien, denn ganz ungefährlich dürfte das Bike nicht sein: Alle vier Rotoren liegen frei. Bei einer unkoordinierten Bewegung könnte sich der Pilot verletzen. Ein Verletzungsrisiko besteht auch, wenn sich Passanten dem Hoverbike nähern oder umgekehrt. Das Hoverbike könnte abstürzen, wenn einer der Rotoren ausfällt oder mit einem Objekt kollidiert. Eine Einfassung um Rotoren, wie sie etwa das Aero-X von Aerofex oder das Hoverbike von Malloy Aeronautics haben, könnte für mehr Sicherheit sorgen.

Hoversurf ist noch schweigsam

Technische Details wie die Leistungsdaten zu seinem Fluggerät hat Hoversurf bisher nicht bekanntgegeben. Das Unternehmen sagt auch nichts darüber, ob es Scorpion-3 als kommerzielles Produkt auf den Markt bringen wird und was es kosten soll.

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