Quantencomputing in der Praxis (Promotion)

Quantum Readiness: Wo Unternehmen beginnen

Quantum Readiness beginnt mit dem Verständnis technologischer Potenziale, der Bewertung möglicher Anwendungen und dem gezielten Aufbau von Kompetenzen.

Bild: VDI, KI-generiert
05.11.2026

Quantencomputing verspricht neue Rechenwege, doch nicht jede Anwendung profitiert davon. Wie Unternehmen Potenziale realistisch prüfen, ihre IT-Sicherheit vorbereiten und passende Quantenkompetenzen aufbauen.

Quantencomputing eröffnet neue Rechenwege. Ob industrielle Prozesse davon profitieren, hängt von der Aufgabe und dem Vergleich mit klassischen Verfahren ab. Statt sofort in Quantenhardware zu investieren, sollten Unternehmen zunächst Chancen, Risiken und Wissensbedarf einordnen.

Drei Perspektiven für die Quantum Readiness

Quantum Readiness bezeichnet die fachliche und organisatorische Vorbereitung auf Quantencomputing. Drei Perspektiven helfen dabei: Grundlagen verstehen, Anwendungen bewerten und Kompetenzen entwickeln. So entsteht eine gemeinsame Gesprächsbasis für Fachbereiche, IT und Management.

Potenziale prüfen, Sicherheit mitdenken

Mögliche Anwendungen liegen etwa in der Molekülsimulation und bei komplexen Optimierungsaufgaben. Ausschlaggebend ist, welches Problem gelöst werden soll und wie sich ein Nutzen messen lässt. Zugleich rückt quantensichere IT in den Fokus: Leistungsfähige Quantencomputer könnten künftig bestimmte Verschlüsselungsverfahren gefährden. Post-Quanten-Kryptografie ist deshalb schon heute ein wichtiges Thema.

Kompetenzen nach Aufgaben aufbauen

Welche Kenntnisse Unternehmen für Quantencomputing brauchen, hängt vom Einsatzfeld ab. Die kostenfreie Aufzeichnung Einstieg ins Quantencomputing vermittelt Grundlagen. Das kostenfreie Webinar Quantum-Powered IT beleuchtet IT-Potenziale, Fit für QT den Kompetenzaufbau. Fünf Leitfragen zur Quantum Readiness vertieft der Fachartikel des VDI Wissensforums.

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