Quantencomputing eröffnet neue Rechenwege. Ob industrielle Prozesse davon profitieren, hängt von der Aufgabe und dem Vergleich mit klassischen Verfahren ab. Statt sofort in Quantenhardware zu investieren, sollten Unternehmen zunächst Chancen, Risiken und Wissensbedarf einordnen.
Drei Perspektiven für die Quantum Readiness
Quantum Readiness bezeichnet die fachliche und organisatorische Vorbereitung auf Quantencomputing. Drei Perspektiven helfen dabei: Grundlagen verstehen, Anwendungen bewerten und Kompetenzen entwickeln. So entsteht eine gemeinsame Gesprächsbasis für Fachbereiche, IT und Management.
Potenziale prüfen, Sicherheit mitdenken
Mögliche Anwendungen liegen etwa in der Molekülsimulation und bei komplexen Optimierungsaufgaben. Ausschlaggebend ist, welches Problem gelöst werden soll und wie sich ein Nutzen messen lässt. Zugleich rückt quantensichere IT in den Fokus: Leistungsfähige Quantencomputer könnten künftig bestimmte Verschlüsselungsverfahren gefährden. Post-Quanten-Kryptografie ist deshalb schon heute ein wichtiges Thema.
Kompetenzen nach Aufgaben aufbauen
Welche Kenntnisse Unternehmen für Quantencomputing brauchen, hängt vom Einsatzfeld ab. Die kostenfreie Aufzeichnung Einstieg ins Quantencomputing vermittelt Grundlagen. Das kostenfreie Webinar Quantum-Powered IT beleuchtet IT-Potenziale, Fit für QT den Kompetenzaufbau. Fünf Leitfragen zur Quantum Readiness vertieft der Fachartikel des VDI Wissensforums.