Ystral GmbH Maschinenbau + Prozesstechnik

Spart Zeit und Energie im Vergleich zu bisherigen Rühr- oder Dissolverprozessen: ystrals Conti-TDS-Maschine.

Bild: ystral

Transport- und Dispergiersystem (Promotion) Pulver ohne Agglomeration dispergieren

02.06.2020

Mit ystrals Conti-TDS werden Pulver benetzt und unter Vakuum in die Flüssigkeit eindispergiert. Dies vermeidet eine Agglomeratbildung und garantiert einen besseren Aufschluss, eine höhere Wirksamkeit der Rohstoffe sowie eine höhere Produktqualität.

Unvollständig benetzte Pulver bedeuten, dass deren Wirkung nicht vollständig ausgenutzt wird. In vielen Fällen verursachen Benetzungsfehler strukturelle Schäden und Schwächungen im Endprodukt. Traditionelle Rührwerke oder Dissolver benetzen pulverförmige Füllstoffe nie singulär, sondern zunächst immer agglomeriert.

Die optimale Lösung bietet ein System, das Pulverpartikel in flüssigen sowie in zähfließenden Medien vollständig benetzen sowie optimal dispergieren kann – und sie dabei nicht durch die Lösemitteldämpfe oberhalb der Flüssigkeit transportiert. TDS-Maschinen sind Systeme, mit denen man Pulver unter Nutzung eines direkt in der Flüssigkeit erzeugten Vakuums einsaugt, benetzt und agglomeratfrei dispergiert. TDS bedeutet: Transport- und Dispergiersystem.

Kein Kontakt mit Lösemitteldämpfen

Die Conti-TDS von ystral basiert auf dem Prinzip des ystral-Inline-Dispergierers. Pulver und Flüssigkeit gelangen getrennt in die Maschine und kommen erst in der Dispergierzone miteinander in Kontakt. Dort erfolgt die Dispergierung unter massiver Scherwirkung und Vakuum.

Das Pulver kommt dabei nicht mit Lösemitteldämpfen oberhalb der Flüssigkeit in Berührung. Ein spezielles Rotor-Stator-System erzeugt einen hohen Unterdruck und saugt Pulver staub- und verlustfrei direkt in die Flüssigkeit ein. Ein System, das das Pulver staubfrei unter kontrollierten Bedingungen in den Prozess einsaugt, garantiert eine Pulververarbeitung unter Staub- und Gas-Ex-Bedingungen sowie einen hohen Sicherheitsstandard.

Pseudobenetzung ausgeschlossen

Die YSTRAL Conti-TDS erzeugt ihre Saugwirkung direkt in der Flüssigkeit. Das maximale Vakuum herrscht genau in der Benetzungs- und Dispergierzone. Die Abstände der einzelnen Partikel sind bei Eintritt in diese Zone am größten. Die im Pulver vorhandene Luft dehnt sich aus und komprimiert nach der Dispergierung wieder. Die Partikel werden vereinzelt und vollständig benetzt; Pseudobenetzung ist ausgeschlossen.

Nach beendetem Pulvereintrag wird der Pulvereinlass geschlossen. Die Maschine kann dann als Inline-Dispergierer weiter benutzt werden. Die Installation erfolgt sowohl an bestehenden Behältern als auch in kompletten Anlagen.

Deutliche Zeit- und Energieeinsparungen

Bei Einsatz der YSTRAL Conti-TDS wird jedes einzelne Partikel separat beim ersten Kontakt mit dem Lösemittel im Scherfeld der Dispergierzone vollständig benetzt und beginnt sofort, sich zu lösen. Wofür ein Dissolver sechs bis acht Stunden braucht, benötigt die ystral-Maschine etwa drei Minuten und beschleunigt alle Prozesse.

Ein weiterer Aspekt ist der minimale Energieeintrag und damit verbunden der minimale Temperaturanstieg. Beim intensiven Dispergieren feinster oder flüssigkeitsabweisender Füllstoffe werden nur maximal 30 Prozent der Energie im Vergleich zu bisherigen Rühr- oder Dissolverprozessen benötigt. Das spart zusätzlich Zeit und Energie für die Kühlung.

Das Verfahren zeichnet sich durch besonders schonende und schnelle Dispergierung sowie maximale Ausnutzung der pulverförmigen Inhaltsstoffe aus. Ob in der Chemie-, Farben-und-Lack-, Kosmetik-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie: Produkte werden bereits erfolgreich mit der YSTRAL Conti-TDS hergestellt.

Weitere Details zur Conti-TDS-Maschine

Bildergalerie

  • Indem ystrals Conti-TDS ihre Saugwirkung direkt in der Flüssigkeit erzeugt, herrscht das maximale Vakuum genau in der Benetzungs- und Dispergierzone.

    Bild: ystral

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