Fluke stellt den Fluke FEV500 vor, eine neue Komplettlösung für das Prüfen von DC-Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge. Im Gegensatz zu herkömmlichen AC-Ladegeräten arbeiten DC-Ladestationen mit extrem hohen Spannungen und sind auf komplexe digitale Kommunikationsprotokolle angewiesen, weshalb Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit für die Benutzer äußerst wichtig sind. Der FEV500 simuliert virtuell ein Elektrofahrzeug und ermöglicht es Außendiensttechnikern, schnell umfassende Sicherheits- und Funktionsprüfungen vor Ort durchzuführen – ohne die Kosten, Komplexität oder Unsicherheit der Verwendung eines echten Elektrofahrzeugs. So wird gewährleistet, dass Ladestationen sicher, zuverlässig und voll funktionsfähig bleiben.
In manchen Regionen in Europa scheitern mehr als ein Viertel aller Versuche, Elektrofahrzeuge an öffentlichen Ladestationen zu laden, selbst wenn die Ladestationen verfügbar zu sein scheinen. Angesichts der hohen Fehlerraten war die Verbesserung der Testeffizienz noch nie so wichtig. Der FEV500 macht das Prüfen effizienter, denn er vereint die Funktionen mehrerer Prüfgeräte in einem einzigen Gerät – einschließlich Digitalmultimeter, Isolationstester und Oszilloskop – und bietet Technikern gleichzeitig schrittweise Anleitungen für kritische Prüfkriterien.
Für Außendiensttechniker, die ständig unterwegs sind, bietet der FEV500 ein tragbares, robustes Chassis mit Rollen für den mühelosen Transport zwischen Depots und Ladestellen sowie einen Akku, der für die einfache Beförderung im Flugzeug herausgenommen werden kann. Der FEV500 bietet die bewährte Genauigkeit von Fluke. So ermöglicht das Gerät zuverlässige Einblicke und hilft gewerblichen Betreibern und Flottenteams, Ladestationen für Elektrofahrzeuge im dynamischen Zeitalter der E-Mobilität souverän am Laufen zu halten.
Funktionen des Fluke FEV500 im Überblick
Prüfungen mit einem einzigen Gerät: Das Werkzeug vereint Leistungs-, Interoperabilitäts- und Sicherheitsprüfungen in einem einzigen Gerät. Der FEV500 erfüllt die internationalen Normen ISO 15118 und DIN SPEC 70121 für die digitale Kommunikation zwischen Elektrofahrzeugen und Elektrofahrzeug-Ladeeinrichtungen.
Elektrofahrzeug-Simulation: Der FEV500 führt Prüfungen an Ladeinfrastrukturen durch, ohne dass eine externe Stromquelle benötigt wird. Außerdem kann er reale Lade- und Kommunikationsszenarien simulieren, um Interoperabilität und Leistung zu validieren.
Standardisierte bewährte Verfahren: Das Werkzeug stellt verwertbare Daten für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Wartungsplanung und die Leistungsprognose bereit. Es liefert schnelle Ergebnisse mit geführten Arbeitsabläufen, sodass Techniker Zugang zu bewährten Verfahren für die Inbetriebnahme, Wartung und Fehlerbehebung einer DC-Schnellladestation haben, ohne dass eine Schulung erforderlich ist.
Anwenderfreundliche Bedienoberfläche: Eine manuelle Eingabe durch die Techniker ist nicht erforderlich, da das Werkzeug über eine intuitive automatische Testfunktion verfügt und die Testdaten direkt in das Gerät gespeichert werden. Der FEV500 ist zudem tragbar und bietet klare Anweisungen dazu, welche Prüfungen durchzuführen sind, selbst bei komplexen DC-Schnellladestationen.
Zeitsparend: Fuhrparkbetreiber und Techniker können Fehler beheben, ohne die Ladestation öffnen zu müssen, wodurch kostspielige Ausfallzeiten vermieden werden. Alle Tests können über einen einzigen Anschlusspunkt durchgeführt werden, ohne dass eine Demontage erforderlich ist.
„Mit dem FEV500 definiert Fluke neu, wie DC-Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge geprüft und gewartet werden“, so Martijn Gerlag, EMEA Application Engineer bei der Fluke Corporation. „Diese leistungsstarken, komplexen Stationen zählen zur kritischen Infrastruktur, und die Gewährleistung ihrer Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ist äußerst wichtig. Unsere Komplettlösung simuliert virtuell ein Elektrofahrzeug und ermöglicht Technikern die Diagnose, Prüfung und Validierung von Ladestationen vor Ort. Dadurch werden Risiken reduziert und der Service beschleunigt.“