Stefan Hoppe folgt Thomas J. Burke als Geschäftsführer der OPC Foundation.

Bild: OPC Foundation

Wechsel in der Geschäftsführung OPC Foundation ernennt neuen Präsidenten

05.11.2018

Die OPC Foundation begrüßt Stefan Hoppe als neuen Präsidenten und Geschäftsführer. Thomas Burke, vormals Präsident und Geschäftsführer, gab bei der letzten Vorstandssitzung sein Amt ab und nominierte Stefan Hoppe als Nachfolger, der anschließend vom Vorstand gewählt wurde.

Thomas J. Burke wird weiterhin Mitglied des Vorstands sein und repräsentative Aufgaben zur Förderung der Adaption von OPC UA in den verschiedenen Märkten fortsetzen. Stefan Hoppe übernimmt ab sofort die operativen Tätigkeiten und verantwortet die weltweite Verbreitung des OPC Standards sowie die Weiterentwicklung der Organisation. Stefan Hoppe verfügt über langjährige Erfahrung in der Automatisierungsbranche und ist der OPC Foundation seit Langem verbunden. Als Ingenieur der Elektrotechnik startete er 1995 bei Beckhoff und entwickelte dort den OPC Classic Server. 2006 wurde unter seiner Leitung der weltweit erste OPC UA-Server in eine Embedded-Steuerung integriert und als Produkt verfügbar gemacht.

Überzeugter OPC UA-Experte

Im Jahr 2008 initiierte und leitete er die PLCopen OPC UA Companion Arbeitsgruppe, deren Ergebnisse heute in der Prozessindustrie und diskreten Fertigung von namhaften Herstellern weltweit angeboten wird. Im Jahr 2010 wurde er zum Präsidenten der OPC Foundation Europe gewählt. Seit 2014 ist Stefan Hoppe Vizepräsident der OPC Foundation und Mitglied des Vorstands. In den darauffolgenden Jahren hat sich Stefan Hoppe als überzeugter OPC UA-Experte zunehmend der Aufgabe gewidmet, die breite Adaption der OPC UA-Technologie zu fördern. Experten sehen OPC UA als die Schlüsseltechnologie für die interoperable Basis der Kommunikation der Zukunft im Rahmen des Internet of Things und Industrie 4.0.

Durch seine langjährige Erfahrung, dem Engagement und seiner strategischen Vision in 12 Jahren partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der OPC Foundation und acht Jahren Führungstätigkeit hat er sich in den Augen des Vorstands als natürlicher Nachfolger von Thomas J. Burke empfohlen. Sein neues Amt als Präsident kommentierte Stefan Hoppe mit folgenden Worten: "Ich freue mich auf die Herausforderung, diese weltweit agierende Organisation in die Zukunft zu führen und auszubauen, fühle mich geehrt und bedanke mich für das Vertrauen. Die OPC Foundation ist in der industriellen Automatisierung tief verwurzelt, aber ich bin auch davon überzeugt, dass die OPC Technologie das Potential besitzt, Ihre Anwendung in verschiedenerlei Hinsicht stark zu erweitern – innerhalb der Automatisierungsbranche aber vor allem auch in ganz neue Märkte."

Universell nutzbarer Interoperabilitätsstandard

Zur künftigen Verbreitung der OPC-Technologie sagte Hoppe weiter: "Der große Mehrwert, den OPC UA als Interoperabilitätsstandard für die offene, sichere, herstellerunabhängige und genormte Datenkommunikation der Zukunft bietet, ist universell nutzbar. OPC UA wird als Basis für IoT-Anwendungen in allen Bereichen die gleiche große Bedeutung haben, wie es Ethernet für die Vernetzung von Computern und das Internet hatte und hat. Mein Anspruch ist es, die Aktivitäten der OPC Foundation strategisch an diesem großen Potenzial auszurichten und auszubauen, um die Anwendung der Technologie auf eine neue Ebene zu bringen."

In der Begründung für seine Entscheidung, eine andere Position anzunehmen, sagte Thomas J. Burke: "Nach den spannenden 23 Jahren meiner Amtszeit als Präsident und Geschäftsführer der OPC Foundation habe ich beschlossen, dass es an der Zeit ist, die Zügel des operativen Geschäfts an die nächste Generation zu übergeben. Ich glaube, Stefan Hoppe ist der richtige Mann für diese Aufgabe; er hat sein Engagement und seine Führungsstärke schon vielfach unter Beweis gestellt. Ich freue mich darauf, dass er die OPC Foundation und die OPC UA-Technologie weiter vorantreiben wird."

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