Hannover Messe Turck – Hans Turck GmbH & Co. KG

Nach dem TBEN-L5-8IOL sollen künftig auch weitere Multiprotokollgeräte von Turck die Profinet-S2-Systemredundanz erhalten.

Bild: Turck

Vorstellung zur Hannover Messe Neues Feldbusmodul und Fluidsensorik von Turck

19.03.2019

Mit dem ersten IP67-I/O-Modul mit Profinet-S2-Systemredundanz unterstützt Turck den Weg zur Profinet-Integration in die Prozessautomation. Währenddessen sorgt die neue Serie PS+ für einen Generationswechsel in der Fluidsensorik.

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Zur Hannover Messe 2019 stellt Turck mit dem TBEN-L5-8IOL das erste Feldbusmodul mit Profinet-S2-Systemredundanz vor. Der IO-Link-Master in IP67 unterstützt derzeit als einziges Gerät seiner Art das vor allem für die Prozessautomation relevante Profinet-Redundanzkonzept.

Das Block-I/O-Modul ist durch das Upgrade imstande, über eine einzelne Verbindung Kommunikationsbeziehungen zu zwei Steuerungen aufzunehmen: dem Primary-Controller und seinem Back-up. Auf diese Weise integriert das Master-Modul die Vielzahl existierender IO-Link-Geräte, wie Stellungsrückmelder, Ventilinseln, I/O-Hubs und Sensoren in die Welt der hochverfügbaren Systeme.

Das TBEN-L5-8IOL hat die Funktionserweiterung nach der Ausgabe erster Profinet-Systemredundanz-Zertifizierungen erhalten. Im Laufe des Jahres will Turck weitere Multiprotokollgeräte ausstatten, wie die IP67-Block-I/O-Module der TBEN-Familie, aber auch die I/O-Systeme für den Schaltschrank der Familien FEN20, BL20 und excom. Die Profinet-S2-Systemredundanz soll daher schon bald zum Standard in Turcks Feldbus-Angebot werden.

Drucksensoren mit kapazitiven Touchpads

Des Weiteren startet Turck zur Hannover Messe den Verkauf von Drucksensoren der neu entwickelten PS+-Serie. Die Sensoren sind die ersten Produkte einer modular angelegten Fluidsensorik-Familie, mit der Kunden zuverlässige und intuitiv bedienbare Messinstrumente erhalten sollen.

Die Drucksensoren lassen sich laut Hersteller besonders einfach in Betrieb nehmen. Überkopfmontagen sind genauso möglich wie Drehungen des Sensorkopfs in einem Bereich von 340 Grad. Nach dem Anschluss registriert der Sensor automatisch, ob die Steuerung oder das Busmodul ein PNP- oder NPN-, beziehungsweise Strom- oder Spannungssignal verlangt.

Bei der Integration in IO-Link-Systeme steht zudem ein Kompatibilitätsmodus zur Verfügung. Die Bedienoberfläche mit kapazitiven Touchpads und einem Bi-Color-Display erlaubt zügige Einstellungen im Klartext-Menü (nach Turck- oder VDMA-Standard). Ein Sperrmechanismus verhindert versehentliche Fehlbedienungen.

Temperatur- und Strömungsmessung kommt

Nebeneffekt der hermetisch geschlossenen Bedieneinheit ist eine stärkere Resistenz gegen Schmutz und Flüssigkeiten, weshalb die Sensoren die ISO-Schutzarten IP6K7K, IP6K7 und IP6K9K erfüllen. Die PS+-Serie ist für Druckbereiche bis 600 bar ausgelegt und sowohl mit Keramik- (PS310) als auch Metallmesszellen (PS510) erhältlich. Letztere weisen eine Überdruckfestigkeit bis zum Siebenfachen des Nenndrucks auf. Optional lassen sich die Sensoren mit Druckspitzenblenden ausstatten.

Im Laufe des Jahres wird Turck sein Fluidsensorik-Portfolio um Produkte zur Temperatur- und Strömungsmessung erweitern. Da alle Sensoren auf derselben Plattform basieren, werden sie sich in ihrer Erscheinung und der Bedienung stark ähneln.

Turck auf der Hannover Messe 2019: Halle 9, Stand H55

Bildergalerie

  • Die PS+-Sensoren sind die ersten Produkte einer modular angelegten Fluidsensorik-Familie.

    Bild: Turck

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