Für Elektrolyseure konzipiert Neue Ventilbaureihe für den Wasserstoffsektor

Die neue GSR-Baureihe 2/977 ist für den Einsatz von Elektrolyseuren ausgelegt.

Bild: GSR
12.07.2023

Eine neue Ventilbaureihe für den Wasserstoffsektor zeichnet sich durch eine hohe Lebensdauer und ein einzigartiges Design der Spindelabdichtung aus. Die direkt-druckgesteuerten Ventile ermöglichen 35 Prozent mehr Schaltspiele im Vergleich zu ähnlichen Produkten auf dem Markt.

Die Gewinnung von Strom aus Wind- und Solarenergieanlagen wird in den kommenden Jahren massiv ausgebaut werden. Da diese Stromerzeugungsformen aber tageszeitlichen und witterungsbedingten Schwankungen unterliegen und der erzeugte Strom nicht ohne weiteres speicherbar ist, sind hier noch neue Konzepte erforderlich.

Die Herstellung von grünem Wasserstoff aus dem Überschussstrom der Erneuerbaren Energieanlagen könnte die Lösung sein. Wasserstoff kann zwischengespeichert, in Gasnetzen transportiert und genutzt oder in Gasturbinen wieder in Strom umgewandelt werden.

Dieser grüne Wasserstoff wird erzeugt, indem Wasser (H2O) mithilfe von Elektrolyseuren und erneuerbarem Strom in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) gespalten wird. Die neuen fremdgesteuerten Ventile aus dem Hause GSR steuern die Prozesse rund um die Elektrolyse.

Zuverlässig dicht

In Kürze ist sowohl eine Version für den Einsatz in den Wasserstoff- als auch in Sauerstoffprozessen erhältlich. Die Gehäusematerialien wurden speziell für die Verwendung mit H2 beziehungsweise O2 qualifiziert. Die Wasserstoffausführung verfügt über zuverlässige, getestete Dichtelemente, während diese bei der Sauerstoffausführung sogar BAM-zertifiziert sind.

Die Ventile sind bestens auf die herrschenden Druck- und Temperaturbereiche ausgelegt, weisen hervorragende Durchströmungseigenschaften auf und überzeugen durch ausgefeilte Werkstoffe, die eine lange Lebensdauer ermöglichen.

Sie verfügen über eine hohe Dichtigkeit (10-6 mbar l/s) und sind ATEX zertifiziert. Eine SIL2-Abnahme ist geplant.

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