Søren E. Nielsen, Präsident von MiR, spricht über die Entwicklung von autonomen mobilen Robotern. (AMR)

Bild: Mobile Industrial Robots (MiR)

Neue Funktionen verfügbar Neue Software für autonome mobile Roboter

17.06.2022

Die neue Software von Mobile Industrial Robots soll die technologische Grundlage für die schnellere Ausführung von Transportaufgaben, bessere Integration mit anderen Systemen und verstärkte Cybersicherheit bilden.

Das Unternehmen Mobile Industrial Robots (MiR), tätig in dem Bereich autonomer mobiler Roboter (AMR), stellt seine neue Software-Plattform vor. Diese ermöglicht schnellere und effizientere Einsätze der Systeme, eine optimierte Integration mit anderen Systemen und eine verbesserte Cybersicherheit.

Funktionen ab sofort verfügbar

Des Weiteren intensiviert sie die Systemeffektivität und die Skalierbarkeit der AMR von MiR. Die erste Version der neuen Software ist ab sofort sowohl für einzelne Roboter als auch für ganze Flottensysteme verfügbar und soll eine einfachere und intuitivere Benutzeroberfläche bieten.

Dadurch können beispielsweise folgende Funktionen schneller ausgeführt werden:

  • Planung und Neuplanung der Navigation um Hindernisse herum, inklusive einer verbesserten Reaktion auf alles, was sich in der Nähe bewegt, wie etwa andere Roboter, Gabelstapler oder Personen.

  • Navigation innerhalb großer Gebäude und reibungsloser Wechsel der Mapping-Daten zwischen verschiedenen Stockwerken oder Produktionshallen.

  • Neue Funktionen der Software sorgen für die verbesserte Ausbringung der Leistungsfähigkeit der MiR-Roboter.

„Aus unserer langjährigen Erfahrung mit zahlreichen Kunden hat sich nicht nur herauskristallisiert, dass die Software der Schlüssel zur Automatisierung ist, sondern auch, welche neuen Funktionen den größten Mehrwert bieten“, so Søren E. Nielsen, Präsident von MiR.

Grundstein für den Fortschritt gelegt

Nielsen führt fort: „Dieses neue Softwarestack bildet eine leistungsstarke Grundlage für die Nutzung unserer AMRs – sowohl jetzt als auch in der Zukunft, wenn wir uns an dynamische Umgebungen und weitere technologische Fortschritte anpassen müssen.“

Weiterhin arbeite man, so Nielsen, an der Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Roboter, der Planung der Robotereinsätze und die Gewährleistung der Cybersicherheit. Das Ziel sei es so, Unternehmen bei der Erhaltung ihrer Produktivität zu unterstützen und diese noch zu steigern.

Markt- und Kundenbedürfnisse im Blick

Um die Nutzerfreundlichkeit auf ein neues Level zu heben, ist die Benutzeroberfläche der neuen MiR-Software neugestaltet worden. Sie verfügt über verschiedene Benutzerebenen und kann über einen Desktop-Computer, ein Smartphone und Tablet eingerichtet werden. Die Anwender können dabei auf verschiedene Dashboards zugreifen oder die Roboter mit einem einzigen Klick herbeirufen. Nielsen betont, man wolle Unternehmen bei dem Einstieg in die Automatisierung unterstützten.

Er fügt hinzu: „In weniger als einer Stunde lassen sich über unsere neue Schnittstelle einfache Aufgaben für den Roboter erstellen. Bei komplexeren Aufträgen, die möglicherweise erweiterte Funktionen und Einstellungen erfordern, ermöglicht die Benutzeroberfläche dem User dennoch eine einfache und intuitive Bedienung der Roboter.“ Abschließend betont Nielsen, Anwender würden schnell feststellen, dass die Gesamtbetriebskosten für die AMRs niedrig seien.

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