Mit M-Fibre eröffnen sich neue Beleuchtungsmöglichkeiten für Automobil-, Maschinen- oder Gerätebau.

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Individuelle Lichtspiele Neue Linienbeleuchtungen mit Seitenlichtfasersystem entwickeln

22.03.2021

Seitenlichtfasersysteme ermöglichen es, auf ebenso einfache wie faszinierende Weise eine funktionale oder dekorative Linienbeleuchtung in unterschiedlichste Produkte zu integrieren – und so funktionalen, ästhetischen und emotionalen Nutzen zu schaffen. Neue Baukomponenten des flexiblen Fasersystems M-Fibre ermöglichen jetzt die passgenaue Konfiguration für Anwendungen in verschiedenen Umgebungshelligkeiten.

Für verschiedenste Anwendungsbereiche liefert Mentor ein System aus aufeinander abgestimmten Seitenlichtfasern und kompakten, leistungsstarken LED-Modulen, für den Prototypenbau auch mit passenden Treibern. Die LED-Module der M-Fibre sind mit nur einer LED ausgestattet – der Kunde wählt zwischen einer weißen, einer monochromen oder einer RGB-Version. Die LED-Module bieten bauraumoptimierte Lösungen in zwei Leistungsvarianten.

Je nach Kombination von Faserlänge und LED-Modul sind verschiedenste Konfigurationen des Seitenlichtfasersystems möglich, individuell angepasst an den Bauraum im betreffenden Produkt sowie an die Umgebungshelligkeit der entsprechenden Anwendung. So wird bereits bei der Konfiguration der Lichtkomponente sichergestellt, dass der vorhandene knappe Bauraum optimal genutzt wird und die produktintegrierte Beleuchtung in der jeweiligen spezifischen Anwendungssituation zur Geltung kommt.

Kundenspezifische Lösungen

Das breite Standardsortiment wird durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten für kundenspezifische Lösungen ergänzt. Sowohl die Zahl der Einzelfasern wie auch Durchmesser, Material und Farbe des Mantels sind variabel und lassen sich so an die Anforderungen der entsprechenden Anwendung anpassen.

Auch die LED-Module sind individuell konfigurierbar. Die gezielte Modulation des Aktivierungsprozesses macht es möglich, die Fasern nur partiell leuchten zu lassen. Durch die Kombination solcher Fasern mit mehreren Lichtquellen lassen sich mehrfarbige Anwendungen oder dynamische Lichtszenarien realisieren.

Warum M-Fibre?

„Anders als andere auf dem Markt verfügbare Produkte aus polyoptischen Lichtfasern ist die M-Fibre keine Rollenware mit den bekannten Nachteilen“, erklärt Detlef Reintges, Vertriebsleiter bei Mentor. Die lichtstreuenden Strukturen im Inneren der vier polyoptischen Einzelfasern werden mittels eines abrasiven Verfahrens exakt auf die konkrete Länge optimiert. Eine integrierte Mischlinse sorgt im Inneren der RGB-Module für eine gute Farbdurchmischung und einen gleichbleibenden Farbeindruck.

Auch über längere Strecken und in engen Biegeradien überzeugt die flexible Seitenlichtfaser so mit einer homogenen Ausleuchtung bei gleichbleibender Helligkeit bei einem Abstrahlwinkel von 360 Grad. Die dünne, flexible und formbare Faser ist für vielfältige Beleuchtungsszenarien einsetzbar und findet Anwendung in der Automobilindustrie, im Maschinen- und Gerätebau sowie der Haus- und Gebäudetechnik, in Arbeits- und Wohnmöbeln, Haushaltsgeräten sowie in der Sicherheitsbranche. Durch den modularen Aufbau des Systems können Fasern oder LED-Modul bei Bedarf schnell und unkompliziert ausgetauscht werden.

Bildergalerie

  • Individuell konfigurierbar: Das Seitenlichtfasersystem M-Fibre lässt sich kundenspezifisch an unterschiedliche Applikationen anpassen – von Anwendungen bei Tageslicht oder direkter Sonnenein­strahlung, bei Nacht oder in der Dämmerung. Auch Multicolor- oder Lauflichtlösungen sind möglich.

    Bild: Mentor

  • Lichtmischung im RGB-Farblichtmodul: Eine integrierte Mischlinse im Inneren der RGB-Farblichtmodule sorgt für eine gute Farbdurchmischung der einzelnen RGB-LED-Chips – und somit für einen gleichbleibenden Farbeindruck über die gesamte Länge der Lichtapplikation.

    Bild: Peter Salewski, Mentor

  • M-Fibre überzeugt mit homogener Lichtqualität bei einem Abstrahlwinkel von 360 Grad. Auch über längere Strecken und in engen Biegeradien bleiben unerwünschte Helligkeitsunterschiede und Spotbildung aus.

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  • Durch den modularen Aufbau lassen sich Fasern oder LED-Modul im Servicefall schnell und einfach austauschen.

    Bild: Peter Salewski, Mentor

  • Anwendungsbeispiel für eine situative Individualisierung mit Licht: Die bewusst reduziert gestalteten Ausstellungsmöbel einer Konferenz wurden mit farbig leuchtenden Linien perfekt auf das Corporate Design der Veranstaltung abgestimmt und lenkten auf elegant zurückhaltende Weise die Aufmerksamkeit auf die Konferenzmöbel und die darin ausgestellten Exponate.

    Bild: Mentor

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