In Zeewolde entsteht das größte Energiespeicher-Projekt der Niederlande.

Bild: Alfen

3-MW-Speichersystem Megaspeicher aus BMW-Batterien für die Windkraft

17.07.2017

Die überschüssige Energie eines Windparks in den Niederlanden wird ab sofort in einem Energiespeicher der besonderen Art zwischengelagert.

Im niederländischen Prinses Alexia Windpark in Zeewolde hat Alfen ein Mega-Energiespeichersystem entwickelt, indem das Unternehmen eine große Anzahl von BMW-Autobatterien miteinander verbunden hat. Das System speichert die überschüssige Windenergie, um sie bei Bedarf dem Stromnetz zur Verfügung zu stellen.

Größtes Speicherprojekt in den Niederlanden

Das 3-Megawatt-Energiespeichersystem wird in der nächsten Phase auf 12 Megawatt erweitert. Damit wird es zum größten Energiespeicherprojekt in den Niederlanden - und zum wzeiten Projekt, das eine Windfarm an einen Energiespeicher koppelt.

Das Projekt im Prinses Alexia Windpark stellt für Nuon und sein Mutterunternehmen Vattenfall einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu dem Ziel dar, bis 2050 klimaneutral zu werden. Projektmanager Boudewijn Tjeertes von Nuon gibt einen Ausblick: „In Zukunft planen wir, Batterien in Wohngebieten mit vielen Häusern mit Solaranlagen zu installieren. So können die Bewohner ihre tagsüber generierte Solarenergie dazu nutzen, ihr Auto während der Nacht aufzuladen. Dies geschieht heute noch immer mit Energie, die aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird.“

Kompatibel mit BMW-Batterien

Für seine Zusammenarbeit mit Nuon hat Alfen sein Energiespeichersystem mit BMW-Batterien kompatibel gemacht. Andreas Plenk, verantwortlich für den weltweiten Vertrieb von Energiespeichersystemen bei Alfen: „Unser System ist mit vielen Batterien kompatibel. Die Zusammenarbeit mit Nuon und BMW ermöglichte es, dieses innovative System in kurzer Zeit zu verwirklichen. Zusätzlich verfügt es über ein modulares Set-up, wodurch es in Zukunft einfach erweiterbar ist.“

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