In Standardsteckverbindern bieten Lichtwellenleiter erhebliche Vorteile gegenüber elektrischer Signalübertragung.

Bild: Ilme

Crimpkontakte Lichtwellenleiter und elektrische Kontakte im Steckverbinder

02.10.2018

Wenn es um zuverlässigen und schnellen Datentransfer innerhalb einer maschinellen Anlage geht, bieten Lichtwellenleiter gegenüber elektrischer Signalübertragung deutliche Vorteile: Ihre höhere Signalvielfalt und Übertragungskapazität und nicht zuletzt (oder vor allem) die absolute Resistenz gegenüber elektromagnetischer Strahlung.

Erforderte die Implementierung einer LWL-Schnittstelle bislang stets einen eigenen Steckverbinder oder zumindest ein spezielles Bauelement innerhalb eines modularen Steckverbinders, so kann dies nun ohne zusätzlichen Platzbedarf innerhalb von Standard-Crimpeinsätzen in unmittelbarer Nachbarschaft elektrischer Kontakte realisiert werden. Ilme hat hierfür LWL-Crimpkontakte entwickelt, die in ihren Abmessungen mit 10A-Crimpkontakten identisch sind und somit neben diesen in allen Einsätzen CD, CDD, CQ, CX und MIXO (10A-Module) verwendet werden können.

Für ein bündiges Anliegen ‚auf Stoß’ des Lichtwellenleiters an der Stirnseite des Kontakts sorgt ein Federmechanismus im Stiftkontakt, womit eine vibrationsfeste Verbindung hergestellt wird und eine störungsfreie und dämpfungsminimierte Signalübertragung gewährleistet ist. Die LWL-Kontakte CL…DD von ILME sind für POF Leitungen mit einem 1 mm Faser- / 2,2 mm Außendurchmesser geeignet und können mit entsprechendem Werkzeug (Handcrimpzange CLPZ R) einfach und sicher verarbeitet werden.

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