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Günstig, leicht und einfach für die Mensch-Roboter-Kollaboration: der neue Igus ReBeL mit Polymer-Getriebe.

Bild: igus

Automatisierung besonders leicht gemacht Kunststoff-Cobot für unter 5.000 Euro

06.04.2022

In Fabriken, in der Pflege, in Ausgabeautomaten oder auf dem Feld können kollaborative Leichtbauroboter dabei helfen, monotone und einfache Aufgaben zu automatisieren. Damit sich solche interagierenden Servicerobotik-Konzepte schnell und kostengünstig umsetzen lassen, gibt es jetzt einen Kunststoff-Roboter mit Cobot-Funktionen, der nur 8 kg auf die Waage bringt und besonders günstig ist.

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Zusammen mit geringen Kosten, wenig Wartungsaufwand und einer einfachen Bedienung will Igus mit dem neuen Leichtbauroboter ReBeL besonders kleineren Unternehmen und Start-ups den Einsatz der Automatisierung leicht machen. Auch soll der ReBeL neue innovative Ideen in der Servicerobotik ermöglichen – vom montierten Einsatz auf Agrar-Drohnen bis hin zur mobilen Unterstützung als Haushaltshilfe.

Das Herzstück ist das weltweit erste industrietaugliche Cobot-Getriebe aus Kunststoff mit Motor, Absolutwert-Encoder, Kraftregelung und Controller. Elektronische Komponenten im vollintegrierten Wellgetriebe machen eine Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) möglich. Denn durch die Absolutwert-Encoder-Technologie können Kräfte wie auch Momente über den Motorstrom in Kombination mit der Winkelmessung ermittelt und sicher begrenzt werden. Dafür setzt Igus auf einen Doppelencoder, bei dem eine Messung vor und hinter dem Gelenk erfolgt, um Kräfte und Drehmomente zu erkennen und darauf reagieren zu können.

Kunststoff als Gamechanger

Der Einsatz von Kunststoff führt beim ReBeL zu einer äußerst kompakten, leichten Bauweise. Der Roboter wird mit einem Eigengewicht von 8,2 Kilogramm zum leichtesten Cobot in seiner Klasse. Seine Traglast liegt bei zwei Kilogramm und er besitzt eine Reichweite von 662 Millimetern. Durch den niedrigen Einstiegspreis als Open Source Variante ohne Robotersteuerung, Software und Netzteil für 3.900 Euro oder als vollausgestattete Plug-and-Play-Variante für 4.970 Euro (jeweils Stückzahl 1) und den geringen Wartungsbedarf der schmierfreien Komponenten lässt sich der ReBeL selbst dort einsetzen, wo sich der Einsatz von Robotik bisher nicht lohnte.

Igus hat sein Motion-plastics-Know-how auch in die Leistungselektronik eingebracht und erstmalig einen Encoder mit Hilfe von Leitplastikbahnen entwickelt. So lassen sich Dreh- und Zyklenzahl, Durchläufe, Temperatur und Strom exakt messen. Dank einer Cloud-Anbindung mit Webcam stellt ein Dashboard alle generierten Daten übersichtlich live dar. Der Kunde erhält so die volle Transparenz über seinen ReBeL im Betrieb, über Kennzahlen wie Verschleiß, Taktzeit und Stückzahlen.

Viele neue innovative Ideen werden jetzt machbar: vom Einsatz auf einem fahrerlosen Transportsystem und in Landwirtschaftsrobotern über die Laborautomatisierung und Qualitätskontrolle bis hin zur Nutzung als Barkeeper. Oder in der Textilindustrie: Kunden können beispielsweise bei der Digitalen Strickmanufaktur ihr individuelles Design online konfigurieren, bestellen und der Auftrag wird direkt in die Produktion übermittelt. Mit Low Cost Automation werden die Strickmaschinen und der Logistik-Prozess dann automatisiert.

Einstiegshürden für Robotik sinken weiter

Neben dem Preis senkt Igus auch weitere Einstiegshürden wie Komplexität oder Aufwand. So lässt sich der neue ReBeL, wie auch die anderen Gelenkarm-, Delta- oder Linearroboter des Motion-plastics-Spezialisten, ganz einfach testen und betreiben. Dafür hat Igus eine kostenlose Steuerungssoftware im Angebot. Selbst Laien können schon nach kurzer Zeit die Bewegungen des Roboters festlegen und simulieren. Betriebe sparen dadurch Kosten bei der Inbetriebnahme und machen sich von Integratoren unabhängiger.

Wer weitere Unterstützung benötigt, kann auch auf den neuen RBTXpert Service zurückgreifen, der bei der Auswahl der richtigen Low Cost Automation Lösung hilft. Nach einem kostenfreien Online-Gespräch mit dem RBTXpert lässt sich die geplante einfache Automatisierung testen. Auf Basis der Tests kann der RBTXpert dann ein verbindliches Angebot mit Festpreis machen.

Möglich macht das der Low Cost Automation Marktplatz RBTX.com, auf dem sich Komponenten, Hardware und Software unterschiedlicher Hersteller finden. Sie sind im Zusammenspiel getestet und funktionieren zu 100 Prozent miteinander. Darunter befinden sich verschiedenste Roboterkinematiken, Kameras, Software, Greifer, Leistungselektronik, Motoren, Sensoren und Steuerungen.

Gemäß des Ansatzes „Build or Buy“ können Kunden einzelne Komponenten für ihren Roboter oder bereits fertige Robotik-Lösungen konfigurieren und direkt bestellen. Übliche Hardwarekosten ohne Integration betragen 8.500 Euro, Komplettlösungen gibt es schon ab 12.500 Euro. RBTX ist Teil eines neuen Low Cost Automation Ökosystems, das Igus kontinuierlich weiterentwickelt.

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