Mit der 3-in-1-Lösung io-key werden Daten schnell auf einem Dashboard in der Cloud sichtbar.

Bild: iStock, Stefan Ilic

IO-Link-Sensoren für die Cloud Kostengünstig digitalisieren

19.06.2019

Kapazitätsengpässe, Kostengründe, der hohe technische Aufwand oder Sicherheitsbedenken halten viele Unternehmen davon ab, Sensor- und Betriebsdaten in der Cloud zu verwalten. Damit lassen sie enormes Potenzial links liegen. Mit einer 3-in-1-Komplettlösung aus Gateway, integrierter SIM-Karte und einer Cloud-Umgebung mit automatisch generierten Dashboards lassen sich jetzt herstellerunabhängig die Daten von derzeit schon über 6.000 IO-Link-Sensoren in weniger als einer Minute in die Cloud bringen.

Mit dem io-key geht autosen einen neuen Weg: Kunden haben beliebige IO-Link-Sensoren im Handumdrehen sofort sichtbar auf einem Dashboard in der Cloud. Der io-key ist als „Enabler“ für industrielle Cloud-Applikationen und die Industrie 4.0 konzipiert. Er besteht aus einem IO-Link-fähigen Gateway, integrierter SIM-Karte für NB-IoT und 2G sowie einer leistungsstarken Cloud-Umgebung.

Die Komplettlösung erlaubt den Online-Zugriff auf Sensordaten aus Maschinen, Fahrzeugen und Gebäuden und damit die permanente Kontrolle wichtiger Betriebsinformationen. Anwendungsbeispiele sind unter anderem die Temperaturüberwachung aus der Ferne, Druckmessungen und Füllstandsüberwachungen. Alle aktuellen und historischen Daten werden in einer geschützten, nutzerspezifischen Umgebung der autosen.cloud visualisiert und lassen sich dort komfortabel überwachen, analysieren oder in Reports und Berichten ausliefern. Der Nutzer hat zudem die Möglichkeit, sich bei Werteänderung per E-Mail oder SMS informieren zu lassen.

Komplett unabhängig

Vergleichbare Use Cases waren bisher mit hohen Kosten und erheblichem technischen Aufwand verbunden. Der io-key basiert hingegen auf Standards und einem konsequenten Plug-&-Play-Ansatz. Mit ihm ist es jedem Anwender möglich, mehr als 6.000 Sensoren von über 200 Herstellern in Minutenschnelle in die Cloud zu bringen und deren Daten dort zu überwachen und zu analysieren.

Damit richtet sich der io-key an jeden Anwender, der nach einem einfachen und kostengünstigen Einstieg in die Digitalisierung sucht, unabhängig von der Branche oder Unternehmensgröße. Zielgruppe sind also nicht nur kleinere Betriebe, die einen günstigen und einfachen Weg in das Internet der Dinge gehen wollen, sondern auch Projektteams, die sich ohne Risiko in Pilotanwendungen an das Thema herantasten möchten. Dem kommt entgegen, dass sich die autosen Lösung nahezu beliebig skalieren lässt. An jeden io-key lassen sich zwei Sensoren anschließen, bei komplexeren Aufgaben können praktisch unbegrenzt viele io-keys in dieselbe Cloud-Umgebung eingebunden werden.

Maschinenbauer haben unabhängig von der Stückzahl zudem die Option, ihre Geräte mit dem io-key zu digitalisieren oder im Zuge eines Retrofits zu optimieren und Cloud-Umgebung und Gateway mit einem eigenen Branding zu versehen. In kürzester Zeit und ohne aufwendige Entwicklungsarbeit wird so ein digitaler Mehrwert für die eigenen Kunden generiert. „Die Demokratisierung der Digitalisierung gehört zum Konzept“, so Philipp Boehmert, verantwortlich für Marketing und eCommerce bei autosen, „unser Geschäftsmodell beruht nicht auf einem möglichst margenstarken, proprietären Weg, sondern auf einer anwenderfreundlichen, herstellerunabhängigen Lösung zu transparenten, fairen Kosten.“

Diese richten sich nach den Abfrageintervallen, in denen die Sensordaten in die Cloud übertragen werden, und liegen pro Monat zwischen fünf Euro (tägliche Abfrage) und 17,50 Euro (Übertragung im Zehnsekundentakt), jeweils als Flatrate inklusive Datenübertragung und der vorinstallierten SIM-Karte. Die Einmalkosten für die Hardware liegen bei einer Onlinebestellung auf autosen.com/io-key bei 249 Euro.

Automatisierte Installation

Die erste Inbetriebnahme ist der Lackmustest für jede technische Lösung, die als besonders einfach und unkompliziert vermarktet wird. Beim io-key erfolgt diese in drei Schritten. Zunächst wird der io-key an das Stromnetz angeschlossen und mit den IO-Link-Sensoren verbunden. Über das standardisierte IO-Link-Protokoll erkennt das Gateway im zweiten Schritt die Sensoren automatisch und unabhängig vom Hersteller oder Gerätetyp. Im Anschluss loggt sich der Anwender über Smartphone oder Rechner in die autosen.cloud ein, wo automatisch das individuelle Dashboard erzeugt wird, in dem die Daten unmittelbar und übersichtlich visualisiert werden.

In der Praxis wird die avisierte Minute für die Installation dank des hohen Grads der Automatisierung meist noch unterboten werden. Einmal eingerichtet genügt dann in der Folge ohnehin der einfache Aufruf des Dashboards im Browser des Rechners oder mobilen Endgerätes.

Daten- und Betriebssicherheit

Der Schutz der sensiblen Daten hat für Unternehmen einen hohen Stellenwert. autosen konzipierte den io-key als autarke Lösung, die unabhängig von der IT- und Systemumgebung funktioniert. Diese bleibt bei der Cloud-Anbindung der Sensoren komplett unangetastet. Die Datenübertragung erfolgt über geschützte VPN-Tunnel und eine Kommunikationstechnologie, die eigens für die hohen Anforderungen des IoT entwickelt wurde.

„Als Komplettlösung made in Germany – vom Sensor bis zur Datensicherung auf inländischen Servern – bietet der io-key ein Höchstmaß an Sicherheit“, so Philipp Boehmert. Damit sei das selbstgesteckte Ziel erreicht worden, die technologischen finanziellen und sicherheitstechnischen Barrieren der Digitalisierung abzubauen.

Bildergalerie

  • Mit io-key von autosen lassen sich in drei einfachen Schritten Sensordaten online überwachen, verwalten und analysieren.

    Bild: Autosen

  • io-key besteht aus einem IO-Link-fähigen Gateway, integrierter SIM-Karte für NB-IoT und 2G sowie einer leistungsstarken Cloud-Umgebung.

    Bild: Autosen

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