Neben einem neuen Sensor zur Durchflussmessung stellt Sensirion auf der Sensor+Test 2019 weitere Produkte aus seinem Sensorikangebot vor.

Bild: Pixabay, brenkee

Sensorik für Durchfluss und Umwelt Jedes Flüssigkeitssystem in Echtzeit überwachen

18.06.2019

Auf der Sensor+Test 2019 zeigt Sensirion eine neue Sensorlösung im Bereich Durchflusssensorik, die nicht nur bei Wasser, sondern auch kohlenwasserstoffbasierten Flüssigkeiten zum Einsatz kommen kann. Vorgestellt werden unter anderem aber auch Umwelt- sowie weiterentwickelte Sensoren zur Messung von Differenzdruck und Gasdurchflüssen.

Im Folgenden werden die Produkte, die Sensirion auf seinem Messestand vorstellen wird, näher erläutert.

Durchflusssensor SLF3x

Der SLF3x ist Sensirions neueste Entwicklung im Bereich der Flüssigkeitsdurchflusssensoren. Sein optimiertes mechanisches Design ermöglicht das Erreichen eines sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses bei gleichzeitiger Funktionalität.

Der Sensor erlaubt nicht nur im Falle von Wasser, sondern auch bei kohlenwasserstoffbasierten Flüssigkeiten die bidirektionale Messung von Durchflussraten bis zu 40 ml/min. In Kombination mit seinem guten Signal-Rausch-Verhältnis und einem dynamischen Bereich von 200:1 ermöglicht er die Echtzeit-Überwachung eines jeden Flüssigkeitssystems, was die Prozesskontrolle verbessert und eine fortschrittliche Fehlererkennung gewährleistet.

Der gerade, hindernisfreie Durchflusskanal enthält keine beweglichen Teile und besteht aus inerten, benetzten Materialien. Diese bieten eine ausgezeichnete chemische Widerstandsfähigkeit und Medienverträglichkeit.

CO2-, Feuchte- und Temperatursensormodul SCD30

Die Anwendung von Sensirions CMOSens-Technologie für die IR-Detektion ermöglicht Kohlendioxidmessungen mit hoher Genauigkeit. Zusammen mit der NDIR-Messtechnik zur CO2-Erkennung kommt ein Sensirion-Feuchte- und Temperatursensor auf dem gleichen Sensormodul zum Einsatz.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur der Umgebung stellt Sensirion dem Anwender zur Verfügung, indem externe Wärmequellen modelliert und kompensiert werden, ohne dass zusätzliche Komponenten benötigt werden. Aufgrund des angewandten Zweikanalprinzips zur Messung der Kohlendioxidkonzentration ist der Sensor dazu ausgelegt, Langzeitdrifts automatisch zu kompensieren. Die sehr geringe Modulhöhe erlaubt eine einfache Integration in unterschiedliche Anwendungen.

Feinstaubsensor SPS30

Der SPS30-Feinstaubsensor soll einen technologischen Durchbruch bei optischen PM-Sensoren darstellen. Das Messprinzip basiert auf der Laserstreuung und nutzt die Verschmutzungsresistenztechnologie von Sensirion. Diese Technologie, zusammen mit langlebigen Komponenten, ermöglicht laut Hersteller genaue Messungen ab der ersten Inbetriebnahme und über die gesamte Lebensdauer von mehr als acht Jahren.

PM2.5 und PM10 bezeichnen Kategorien von Feinstaub mit Partikelgrössen von bis zu 2,5 beziehungsweise 10 μm. Für den menschlichen Körper gehört Feinstaub zu den gefährlichsten Schadstoffen. Aufgrund ihrer geringen Größe können die Partikel bis tief in die Lungen eindringen, wo sie über längere Zeit Lungenerkrankungen wie Bronchitis oder Asthma verursachen können, sowie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Mit dem PM2.5-Sensor von Sensirion sind Hersteller von Geräten zur Überwachung der Luftqualität in der Lage, Geräte zur Messung der Luftqualität anzubieten, mit denen sich Langzeitschäden der Gesundheit durch Luftverschmutzung verhindern lassen.

Messeauftritt von Sensirion

Besuchen Sie uns in der Halle 1 am Stand 316. Unsere Sensorexperten freuen sich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen. Falls Sie mehr über Umwelt- und Flusssensorik erfahren möchten, besuchen Sie unsere Webseite www.sensirion.com.

Bildergalerie

  • Der SLF3x läutet die nächste Generation von Flüssigkeitsdurchflusssensoren bei Sensirion ein.

    Bild: Sensirion

  • Das SCD30-Modul vereint NDIR-Messtechnik zur CO2-Erkennung mit einem Sensirion-Feuchte- und Temperatursensor.

    Bild: Sensirion

  • Der SPS30-Feinstaubsensor misst mittels Laserstreuung und nutzt die Verschmutzungsresistenztechnologie von Sensirion.

    Bild: Sensirion

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