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Datenverlust ade bei Stromausfall IPC mit integrierter USV

29.10.2018

Bei Stromausfall steht nicht nur die Produktion, sondern auch Daten gehen verloren - was bei Neustarts zu Problemen führen kann. Ultrakompakte IPCs mit integrierter USV nehmen diesem Szenario den Schrecken und persistente Daten werden verlustfrei gesichert.

Die Ultra-Kompakt-IPCs von Beckhoff Automation sollen sich als neue Rechnergeneration universell, flexibel und äußerst platzsparend für alle Aufgaben der Automatisierung, Visualisierung und Kommunikation in Industrieumgebungen eignen. Mit dem Modell C6017 wurde die existierende Baureihe nun um ein Mitglied erweitert, das die schon vorhandene Kompaktheit und Montageflexibilität mit einer vergrößerten Schnittstellenanzahl und einer integrierten unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) kombiniert.

Kompakt und ausfallsicher

Mit seinen Abmessungen ist der C6017 nahezu baugleich mit dem C6015 als kleinstem Ultra-Kompakt-IPC. Sein Erfolg schaffte zusätzliche Nachfrage, und zwar in Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Vernetzbarkeit und die Datensicherung bei Versorgungsspannungsausfall.

Genau hierfür wurde der C6017 entwickelt: Je zwei zusätzliche RJ45- und USB-2.0-Interfaces ergänzen die bisherige Ausstattung mit Display-Port-Anschluss, einem On-Board-Dual-Ethernet-Adapter mit zwei 100/1000-Base-T-Anschlüssen sowie je einem USB-3.0- und USB-2.0-Port. Hinzu kommt die Integration einer optionalen kapazitiven 1-Sekunden-USV, welche beim Ausfall der Versorgungsspannung die Speicherung persistenter Daten sicherstellt.
Die Baugröße des C6017 bleibt dabei mit 82 x 82 x 66 mm im Vergleich zum C6015 nahezu gleich. Lediglich die Bauhöhe ist um 24 mm gewachsen. Mit der integrierten Intel-Atom-CPU mit bis zu vier Prozessorkernen eignet sich der passiv gekühlte IPC im Aluminium-Zinkdruckguss-Gehäuse gleichfalls für Automatisierungs-, Visualisierungs- und Kommunikationsaufgaben bis zum mittleren Leistungsbereich.

Universell einsetzbare IPCs

Die neue Ultra-Kompakt-IPC-Reihe wird laut Hersteller den Anforderungen des modernen Maschinenbaus gerecht, wie zunehmende Modularisierung, reduzierter Platzbedarf im Schaltschrank, gesteigerte Rechenleistung und vermehrter Preisdruck. Genau dementsprechend konzipiert, soll sich die neue Rechnergeneration für einen breiten Einsatz beispielsweise in dezentralen Strukturen und modernen IoT- beziehungsweise Industrie-4.0-Konzepten eignen.

Dabei lässt sich die Rechenleistung bedarfsgerecht skalieren: Die Modelle C6015 und C6017 sind für den unteren und mittleren Leistungsbereich konzipiert. Der Highend-Rechner C6030 besitzt Intel Core-i-Prozessoren mit bis zu 3,9 GHz je Core. Er eignet sich besonders für hoch komplexe Maschinen, CNC- oder XTS-Applikationen, umfangreiche Achssteuerungen, aufwändige HMI-Applikationen oder bei extrem kurzen Zykluszeiten und großvolumigem Datenhandling.

Bildergalerie

  • Der neue Ultra-Kompakt-IPC C6017 bietet eine um vier Schnittstellen und USV erweiterte Anschlussebene bei nur minimal erhöhter Bauform im Vergleich zum C6015.

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