Das phyVIP ist eine neuartige Plattform, die System-on-Modules um eine weitere Integrationsstufe ergänzt: wichtige Funktionalitäten wie Kameraintegration, WiFi-Kommunikation und Weitbereichs-Spannungsversorgung sind auf dem nur 60 x 73 mm kleinen Board bereits integriert und werden vom Linux-Board-Support-Package unterstützt. Für skalierbare Rechenleistung ist das phyVIP mit den NXP-Prozessoren i.MX 95 und i.MX 8M Plus konfigurierbar; weitere Varianten, auch im Lebenszyklus eines Produkts, sind durch die austauschbaren phyFLEX System-on-Modules einfach möglich. Speziell für Edge-AI-Anwendungen stehen skalierbare KI-Beschleuniger und ein umfassendes Software-Ecosystem zur Verfügung, mit dem die Verbesserung und das Deployment von KI-Modellen vereinfacht werden.
Individuelle Anpassung mit Connector-Boards
Für die individuelle Anpassung wird das phyVIP-Basisboard über zwei industrielle Steckverbinder mit einem Connector- / Expansion-Board ergänzt. Dieses umfasst lediglich die gewünschten Schnittstellen als physische Interfaces auf einer 2- oder 4-lagigen Platine und ist damit sehr einfach und schnell zu entwickeln. Die zur Verfügung stehenden Funktionalitäten reichen von CAN und Ethernet über USB und RS485 bis zur Beleuchtungssteuerung. Zwei Connector-Board-Varianten und ein Entwicklungskit stehen zur Verfügung.
Umfassende Services und eigenes Optik-Labor
Außer dem phyVIP präsentiert Phytec auch seine System-on-Modules und Prozessorboards als Basis für individuelle Embedded Systeme sowie Kameramodule, Optiken, Zubehör und Services. Letztere reichen von der Entwicklungsunterstützung über Angebote zu Security, CRA-Konformität und Lifecycle-Management bis hin zur Optik-Montage im eigenen, staubgeschützten Labor bei Phytec in Mainz. Hier können Optiken fokussiert und einbaufertig fixiert werden, sodass Phytec auf Wunsch komplette Embedded-Vision-Systeme, Baugruppen oder fertige Devices liefern kann – immer angepasst an die Wünsche und Anforderungen der Kunden.