Auch Infineon hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 CO2-neutral zu werden.

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54 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid-Äquivalente vermieden Infineon wird CO2-neutral

24.02.2020

Infineon Technologies wird bis zum Jahr 2030 CO2-neutral. Die Pläne stellte das Unternehmen auf der Hauptversammlung in München vor.

Infineon möchte bis 2030 zu einem CO2-neutralen Unternehmen werden und damit einen aktiven Beitrag zur weltweiten CO2-Reduktion und zur Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens leisten. Das Ziel bezieht sich auf den eigenen Fußabdruck bei Treibhausgasen und schließt neben allen direkten Emissionen auch indirekte durch Elektrizität und Wärme ein. Bereits bis 2025 sollen die Emissionen um 70 Prozent gegenüber 2019 gesenkt werden.

Umweltfreundlicheres Leben ermöglichen

Energieeffizienz und damit die Reduktion des CO2-Ausstoßes sind seit langem Kernbestandteile des Geschäftsmodells von Infineon. Zur Mission des Unternehmens gehört, das Leben umweltfreundlicher zu machen. Durch den Einsatz seiner Produkte und Lösungen durch die Kunden von Infineon wird derzeit 40 Mal mehr CO2 vermieden, als bei ihrer Fertigung entsteht. Nun möchte das Unternehmen mit der CO2-Neutralität konsequent den nächsten strategischen Schritt gehen, um den eigenen Anspruch zu erfüllen.

„Der Klimawandel bedroht das globale Ökosystem und somit die Lebensgrundlage der Menscheit“, sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon. „Die Notwendigkeit zu handeln ist erkannt. Mit dem Ziel der CO2-Neutralität geben wir ein Versprechen nach außen, an dem wir uns messen lassen wollen. Gleichzeitig ist es Motivation nach innen, alles zu unternehmen, um den eigenen Fußabdruck weiter zu minimieren.“

Treibhausgasemissionen reduzieren

Um die Ziele zu erreichen, setzt Infineon vor allem auf die Vermeidung direkter Emissionen und die weitere Reduzierung des Energiebedarfs seiner Anlagen und Prozesse. Dabei spielen der weitere Ausbau des Energieeffizienzprogramms sowie die Anstrengungen zur intelligenten Abluftreinigung eine entscheidende Rolle. Sie sollen wesentlich dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Emissionen, die nicht vermieden werden können, plant das Unternehmen durch den Erwerb von grünem Strom mit Herkunftsnachweisen auszugleichen. Zu einem kleineren Teil werden Emissionen auch durch Zertifikate kompensiert werden, die Entwicklungsförderung und CO2-Vermeidung kombinieren.

54 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente vermieden

In Summe konnten, bezogen auf das vergangene Geschäftsjahr, durch den Einsatz von Produkten und Lösungen von Infineon netto 54 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente vermieden werden – nach Abzug eigener Emissionen. Das entspricht etwa dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von 80 Millionen Einwohnern in Europa oder der Einwohnerzahl der zehn größten Städte Europas.

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