FISCHER ELEKTRONIK GmbH & Co. KG

Das Kühlmedium Wasser bietet gegenüber anderen Entwärmungskonzepten diverse Vorteile.

Bild: Pixabay, FotoArt-Treu

Flüssigkeitskühlkörper für Leistungselektronik Hohe Leistung mit Wasser kühlen

29.04.2019

Zur Entwärmung besonders leistungsstarker elektronischer Bauelemente ist neben einer aktiven Entwärmungsmethode mittels sogenannter Hochleistungslüfteraggregate der Einsatz von Flüssigkeitskühlkörpern durchaus überlegenswert. Fischer Elektronik hat deshalb zwei neue Modelle in sein Kühlkörperangebot aufgenommen.

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Wasser ist als Kühlmedium sowohl physikalisch als auch auch wärmetechnisch sehr leistungsfähig. Betrachtet man allein die spezifische Wärmekapazität von Wasser mit 4,182 kJ/kg·K, so ist diese etwa viermal größer als die von Luft, wodurch die Flüssigkeitskühlung im Vergleich zu anderen Entwärmungskonzepten deutlich hervorzuheben ist. Aufgrund dessen erweitert die Firma Fischer Elektronik ihr Angebot um die zwei Ausführungen FLKI 295 und FLKI 400 G 400.

Lamellenstruktur sorgt für effizienten Wärmetransport

Die I-durchströmten Flüssigkeitskühlkörper sind einschließlich der G¾-Zoll-Schlauchanschlüsse komplett aus dem Material Aluminium gefertigt und besitzen eine interne, dreidimensionale Wärmetauschstruktur. Diese zueinander versetzte Lamellenstruktur ist wärmeleitend mit der Basis- und Bauteilmontageplatte verbunden und sorgt für einen sehr guten Wärmetransport von dem zu kühlenden Bauteil in die durchströmende Flüssigkeit. Bei minimalen Strömungsverlusten wird gleichfalls durch die Wärmetauschstruktur eine homogene Durchströmung des Flüssigkeitskühlkörpers gewährleistet.

Der FLKI 295 ist speziell für die Hochleistungsumrichter PrimePackTM3 ausgelegt und enthält zur direkten Montage der Module eingebrachte M5-Befestigungsgewinde. Die zur Bauteilmontage vorgesehenen Befestigungsplatten sorgen für eine gute Wärmeverteilung und erlauben darüber hinaus eine freie Platzierung der Bauteile.

Einsatz von Kühlschutzmittel empfohlen

Zur Vermeidung der bekannten Lochfraßkorrosion beziehungsweise um ein Auflösen des Materials zu verhindern, ist bei Aluminiummaterialien auch der Einsatz von Korrosionsinhibitoren (Kühlschutzmittel) anzuraten. Empfohlen wird in der Anwendung ein Wasser-Glykol-Gemisch in der prozentualen Aufteilung von 50/50.

Mit dem FLKR 1 steht ebenfalls ein angepasstes Rückkühlsystem zur Verfügung. Dieses besteht aus einer Kreiselpumpe sowie einem Rückkühler mit flüssigkeitsführendem Rohrsystem inklusive Luftlamellen und einem elektrisch angetriebenen Lüftermotor. Zusätzliche mechanische Bearbeitungen, Modifikationen oder Sonderausführungen werden nach Kundenangaben realisiert.

Bildergalerie

  • Die Flüssigkeitskühlkörper FLKI 295 und FLKI 400 G 400 sind komplett aus Aluminium gefertigt.

    Bild: Fischer Elektronik

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