Drohnen vom Boden aus fernzusteuern erleichtert dem Team im Ford-Motorenwerk in Dagenham die Arbeit erheblich.

Bild: Ford

Sicher in schwindelerregender Höhe „Früher haben wir darüber gescherzt“: Ford setzt Drohnen zur Inspektion ein

04.09.2018

Anstrengende Arbeiten, bei denen Kontrolleure beispielsweise 40 Meter lange Plattformen auf ausfahrbaren Gerüsten prüften, erforderten im britischen Motorenwerk von Ford in Dagenham nicht nur enorm viel Zeit, sondern bargen auch ein hohes Sicherheitsrisiko für die Arbeiter. Für Inspektionen in schwindelerregender Höhe setzt das Automobilunternehmen deshalb seit Kurzem mit GoPro-Kameras bestückte Drohnen ein. Sie verrichten die Arbeit in einem Zehntel der Zeit, können sicher vom Boden aus gesteuert werden und kontrollieren trotz hoher Sicherheitsvorgaben Anlagen, Rohrleitungen sowie auch Dachflächen gründlich.

Jeder Inspektionsbereich bei Ford in Dagenham nahm zuvor im Schnitt zwölf Stunden in Anspruch. Jetzt, wo die Mitarbeiter vom Boden aus moderne, kamerabesetzte Drohnen steuern, kann jeder Bereich in sehr viel kürzerer Zeit inspiziert werden: Für die gesamte Produktionsanlage wird nur noch ein einziger Tag benötigt. Alle Kontrollen erfolgen dabei selbst an schwer zugänglichen Stellen gemäß der strengen Sicherheitsvorgaben von Ford.

Anlagen müssen nicht mehr geschlossen werden

„Früher haben wir darüber gescherzt, einen Roboter unsere Arbeit verrichten zu lassen – nun benutzen wir tatsächlich Drohnen“, sagt Pat Manning, Machining Manager bei Ford Dagenham Engine Plant. „Die notwendigen Kontrollen der Anlagen und der Gebäudedächer müssen in Höhen von bis zu 50 Metern durchgeführt werden. Dank der Drohnen sparen wir wertvolle Zeit und entlasten spürbar unsere Teammitglieder.“

Bei Ford in Dagenham lassen sich Inspektionen nun häufiger durchführen, ohne dass die Anlagen geschlossen werden müssen, wie es zuvor wegen des notwendigen Gerüst-Einsatzes erforderlich war. Die Drohnen dienen bei Ford außerdem zur Inspektion von Rohrleitungen und zur Kontrolle von Maschinen. Das Unternehmen prüft derzeit die Möglichkeit, diese Technologie auch an anderen Standorten einzusetzen.

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  • Statt Anlagen für Gerüst-Einsätze zu schließen, werden kamerabesetzte Drohnen an die zu prüfenden Stellen in bis zu 50 Metern Höhe geschickt.

    Bild: Ford

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