R. STAHL Schaltgeräte GmbH

Um die Digitalisierung zu meistern, braucht es ein gemeinsames Konzept, in dem alle Beteiligten technisch die gleiche Sprache sprechen.

Bild: Pixabay

Erkenntnisse vom Aucotec-Technologietag Engineering 4.0 gelingt nur gemeinsam

08.12.2016

Abkehr von Dateninseln im Engineering, Brücken zwischen Disziplinen und zu Lieferanten, Vernetzung, durchgängiger Datenfluss: diese Themen waren der rote Faden des sechsten Aucotec-Technologietags im November.

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Anlagenbauer von Waffelmaschinen bis zu U-Booten, von Kiel bis Wien, nahmen an der Veranstaltung in München teil. Darunter stellten einige Unternehmen ihre Lösungen vor, Prozesse zu verbessern. Dazu gehörten Areva, Brückner, Haas Food Equiptment, R. Stahl und TBP.

Industrie 4.0 meistern

Trotz unterschiedlicher Produkte kämpfen die Unternehmen der Branche mit den gleichen Herausforderungen.

„Wir alle befinden uns im Wandel; die Digitalisierung ist eine große Chance, wenn man rechtzeitig die Weichen stellt“, meinte Aucotec-Vorstand Markus Bochynek auf dem Technologietag.

Big Data und Handarbeit oder das sogenannteExcel-Engineering passen längst nicht mehr zusammen. Industrie 4.0 erfordert Tools, die Übersicht schaffen, die Datenqualität sichern und Kooperation auch länderübergreifend unterstützen. So wie die Systemplattform Engineering Base (EB) von Aucotec, die in den fünf Teilnehmer-Firmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Einsatz kommt.

Kooperation ist der Schlüssel

In ihren Vorträgen betonten die Praxis-Experten die Notwendigkeit, dass Mechanik und Elektrik dieselbe Sprache sprechen müssen. Aber auch andere Disziplinen sollten nahtlos eingebunden werden können, ohne dass beispielsweise Nomenklatur-Probleme entstehen. Auch müssten sich global verteilte Aufgaben kooperativ und simultan meistern lassen, ohne dass Überblick, Konsistenz und Änderungen verloren gehen.

Single Source of Truth vereint Disziplinen

Die Praxisbeispiele zeigten, dass disziplinübergreifendes Arbeiten nur dann wirklich effizient ist, wenn die Kooperationspartner auf einem gemeinsamen Datenmodell, einer Single Source of Truth arbeiten. Von Vertrieb über Kalkulation bis zur Fertigung kann die Durchgängigkeit der Prozesse mit dem datenbankbasierten EB reichen.

Dazu gehört auch die nahtlose Integration des Engineerings in die ERP-Landschaft, von der mehrere Redner berichteten. Automatisierte, an den Workflow anpassbare Schnittstellen schaffen auf beiden Seiten Transparenz. Um der Massendaten Herr zu werden, ist effektives Arbeiten mit Typicals soweie nachvollziehbares Änderungs- und Statusmanagement Pflicht. So stellt das Grundkonzept von Engineering Base die Daten in den Fokus - nicht die Grafik.

Bildergalerie

  • Stellten ihre Wege zur Prozessverbesserung mit Aucotec-Software vor (v. l. n. r.): Andreas Raml (R. Stahl), Sven Börner-Sachs und Robert Pedri (Brückner), Michael Eder (Haas), Thomas Hennerbichler (TBP), Dr. Steffen Richter (Areva).

    Bild: Aucotec

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