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Stromverbrauch zeit- und kostengenau für alle Verbraucher im Gebäude erfassen und vergleichen.

Bild: Siemens

Energiemonitoring Durch Kontrolle Kosten sparen

20.03.2018

Siemens erweitert sein Energiemonitoring-Portfolio um zwei neue Messgeräte. Neu sind das Mehrkanal-Strommesssystem SEM3 und die Energiezähler 7KT PAC1600.

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Die zwei neuen Systeme können Anwender einfach installieren und ihren Stromverbrauch zeit- und kostengenau für alle Verbraucher im Gebäude erfassen und vergleichen. Dies macht den Stromverbrauch transparent und deckt Energiefresser oder vermeidbare Lastspitzen auf. Somit können Anwender gezieltere Maßnahmen zum Energiesparen umsetzen und Kosten sparen.

Energieeffizienz von Gebäuden erhöhen

Das Messsystem SEM3 wird in der Energie-Hauptverteilung eingesetzt und besteht aus Stromwandlern, Messmodulen und einem zentralen Controller. Das skalierbare Komplettsystem kann bis zu 45 Messpunkte im Gebäude erfassen. Die Energiedaten wie Spannung, Ströme und Leistung lassen sich in einem Web-Interface oder in der Energiemonitoring-Software Powermanager visualisieren.

Dies ermöglicht es, einzelne Verbraucher direkt zu vergleichen und Stromspitzen zu identifizieren. Das systematische Energiemonitoring trägt zu einer höheren Energieeffizienz in Gebäuden bei und legt die technische Basis für eine Zertifizierung nach ISO 50001. Das Mehrkanal-Strommesssystem SEM3 erfüllt alle Anforderungen der Norm. Das System macht Energieverbräuche transparent, Energiefresser werden erkannt und erhöhte Stromkosten lassen sich vermeiden. Der interne zwei Gigabyte-Speicher erlaubt die Speicherung von Langzeitdaten. Die nachträgliche Installation in bestehende Energieverteilungen ist möglich.

Energiedaten einfach übermitteln

Die neuen kompakten Energiezähler 7KT PAC1600 werden in Energie- und Installationsverteilern eingesetzt. Sie erfassen elektrische Basisgrößen und zeigen die Werte direkt am Display des jeweiligen Messgeräts an. Spezielle Gerätevarianten sind nach der europäischen Measuring Instruments Directive (MID) geprüft. Die MID-Zertifizierung erlaubt es, die Kosten für den gemessenen Energieverbrauch weiter zu verrechnen. Die einfach zu bedienenden Geräte mit Display sind in ein- und dreiphasigen Versionen verfügbar, mit jeweils speziellen MID-zertifizierten Ausführungen. Über eine integrierte Kommunikationsschnittstelle können die erfassten Energiedaten über Modbus RTU und M-Bus an übergeordnete Energiemanagement- oder Abrechnungssysteme übermittelt werden. Dafür sind keine zusätzlichen Kommunikationsmodule notwendig.

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