Optik spielt am Verbrauchermarkt eine entscheidende Rolle. Für die Getränkeindustrie bietet KHS seine Ettiketiertechnik nun auch für Dosen an.

Bild: Pixabay, PIRO4D

Attraktive Produkte am Point of Sale Dosen optisch ansprechend etikettieren

09.05.2019

Ein Großteil aller Kaufentscheidungen wird unmittelbar am Point of Sale gefällt: Die Bedeutung der Produktpräsentation wächst, eine ansprechende Optik wird immer wichtiger. Für Hersteller kleiner Chargen und Produzenten mit hoher Markenvielfalt bietet KHS seine Etikettiererbaureihe Innoket Neo nun auch für Dosen an.

Bilder von Hallen, gefüllt mit Paletten unterschiedlich bedruckter Leerdosen, sollen künftig der Vergangenheit angehören. „Wir haben unser bestehendes Portfolio mit der Etikettierung von Dosen erweitert, um den Kunden mehr Gestaltungsmöglichkeiten und eine schnellere Umsetzung des Designs bei geringeren Lagerkapazitäten zu ermöglichen“, sagt Cornelius Adolf, Product Manager Labeling bei KHS.

Mindestabnahmemengen und lange Lieferzeiten bei Leerdosen schränken nämlich die Flexibilität ein. Nun ist es möglich, unbedruckte Dosen in deutlich kürzerer Zeit zu bestellen und mit der Innoket Neo zu etikettieren. Das kann Logistikprozesse vereinfachen.

Kunden können Etiketten selbst drucken

Mit der Innoket Neo können selbstklebende Folien- oder Papieretiketten aufgetragen werden. Dabei ist eine teilweise oder vollständige Umschlingung des Behälters inklusive optischer Ausrichtung möglich. „Die Optik und Haptik sind einzigartig“, erklärt Cornelius Adolf die Vorteile der Selbstklebeetikettierung.

Mit der Technologie sollen Getränkeproduzenten zudem flexibler und schneller auf die wachsende Produkt- und Etikettenvielfalt reagieren können. Designs oder Logos lassen sich innerhalb weniger Stunden ändern und Dosen mit entsprechenden Motiven etikettieren. „Kunden können ihre Etiketten sogar selbst drucken. Die Time-to-Market verkürzt sich so erheblich. Ein attraktives Produkt bietet ein klares Differenzierungskriterium am Point of Sale“, sagt Cornelius Adolf. Da keine Dosen mit unterschiedlichen Motiven bestellt werden müssen, sinken zudem die Kosten durch den Einkauf höherer Stückzahlen unbedruckter Behälter.

Schnelle Formatwechsel ohne Werkzeug

Die Maschine mit 14 servoangetriebenen Flaschentellern kommt aus dem Baukasten der Innoket Neo. Bei einer hohen Maschinenverfügbarkeit lassen sich bis zu 35.000 sowohl volle als auch leere Dosen aller gängigen Größen pro Stunde etikettieren. Eine Positionierung ist vor und nach dem Füller möglich. Formatwechsel lassen sich laut Hersteller schnell und werkzeuglos durchführen. Der Etikettierer verfügt über eine Leistungsaufnahme von 5 kW/h.

Einsatz in schottischer Brauerei

Mit BrewDog setzt die nach eigenen Angaben größte unabhängige Brauerei Schottlands bereits auf die neue Etikettiertechnik und kombiniert diese mit dem KHS-Dosenfüller. „Die beiden Maschinen ergänzen sich perfekt“, sagt Cornelius Adolf.

Bildergalerie

  • Mit der Innoket Neo lassen sich bis zu 35.000 volle und leere Dosen pro Stunde etikettieren.

    Bild: KHS

  • Cornelius Adolf ist Product Manager Labeling bei KHS.

    Bild: Frank Reinhold, KHS

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