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Auf zur Automatica! – So präsentieren sich unsere befragten Experten auf der Messe,

Bild: iStock, Club Yeti LLC

Umfrage: „Welche Impulse setzen Sie bei der Robotik?“ Der Weg zur autonomen Produktion

07.06.2022

Roboter erhöhen die Produktivität, entlasten den Mensch bei monotonen und schweren Tätigkeiten und sind auch ein Mittel gegen den Fachkräftemangel. Dabei werden die Einsatzgebiete immer vielfältiger, denn die Intelligenz und Leistungsfähigkeit von Robotern steigt, gleichzeitig glänzen sie durch einfachere Handhabbarkeit. Wir haben Aussteller der Automatica 2022 gefragt, welche Impulse sie bei der Robotik auf der Messe setzen.

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Das sagen die Aussteller:

Bildergalerie

  • Carsten Busch, Product Manager Cobot, Denso Robotics Europe: Die Automatica als Leitmesse der Robotertechnik bildet das ideale Forum, um unsere Innovationen/Neuheiten live zu präsentieren und in persönlichen Gesprächen zu diskutieren. Neben verschiedenen Anwendungsbeispielen unserer Industrieroboter (Scara und 6-Achs-Roboter) präsentieren wir als Messehighlight erstmalig unsere neue Cobotta-Pro-Familie, die aufgrund ihrer Performance hinsichtlich Geschwindigkeit, Genauigkeit, Sicherheit und einfacher Applikationserstellung ein neues Level der Effizienz und Produktivität für die sichere Mensch-Roboter-Kollaboration darstellt. Die Einsatzfelder beschränken sich dabei nicht nur auf smarte Robotik-Lösungen in der klassischen Produktionstechnik, sondern auch auf neue Roboterbereiche wie Intralogistik, Elektronik, Medizin/Pharma und den Life-Science-Sektor.

    Bild: Denso Robotics Europe

  • Dr. Werner Kraus, Abteilungsleiter Roboter- und Assistenzsysteme, Fraunhofer IPA: Wir präsentieren zahlreiche Innovationen für Robotik und Automatisierung. Der Fokus liegt darauf, Roboter für vielfältige Einsatzumgebungen und Herausforderungen wie kleine Losgrößen kosten- und zeiteffizient nutzbar zu machen. Dies beginnt mit unserer App zur Ermittlung von Automatisierungspotenzialen. Mehrere, auch KI-basierte Softwarelösungen zum Beispiel für Montage und den Griff-in-die-Kiste helfen, Roboter bei kniffligen Aufgaben wirtschaftlich einzusetzen. Eine zum Patent angemeldete Schutzumhüllung ermöglicht den Robotereinsatz in Reinraumumgebungen. Kommt ein Robotereinsatz nicht infrage, erleichtert ein weiteres Tool die automatisierte Montageplanung und assistiert den Fachkräften. Darüber hinaus können die Gäste unseres Standes einen Roboter für nachhaltige Landwirtschaft, eine Lösung zur autonomen Produktionsoptimierung sowie Verfahren zur Erklärbarkeit von maschinellen Lernverfahren erleben.

    Bild: Fraunhofer IPA

  • Stefan Ziemba, Manager Vertrieb und Marketing DACH, IAI Industrieroboter: Linearantriebe ermöglichen individuelle und flexible Anpassungen an vorhandene Arbeitsräume. Auf der Automatica zeigt IAI ein innovatives 7-Achs-System, welches für beliebige Handlings- und Montageaufgaben in vielen Branchen und Industriezweigen angepasst werden kann. So stehen dem Anwender viele hundert verschiedene Auslegungsvarianten und Kombinationen der zahlreichen Linearantriebe, Drehachsen und Greifmodule zur Verfügung. Und da sich IAI bereits seit Jahrzehnten ausschließlich auf elektrische Aktuatoren konzentriert, können mit diesen Lösungen auch gleich noch die Energiekosten spürbar gesenkt werden. Gerne erläutert Ihnen das IAI-Team die weiteren technischen Features und Vorteile dieser Lösungen am Messestand auf der Automatica.

    Bild: IAI Industrieroboter

  • Alexander Mühlens, eiter Geschäftsbereich Automatisierungstechnik & Robotik, Igus: Unser Ziel ist, dass wir mit unserer Low Cost Automation den Anwendern zu einem besonders einfachen und kostengünstigen Einstieg in die Robotik verhelfen. Das gilt auch für den neuen smarten 6-Achsroboter mit Cobotfunktionen. Mit einem günstigen Preis für die Plug-and-Play-Variante, smarten Funktionen und einem Gewicht von nur rund 8 kg ist der ReBeL einer der leichtesten Cobots seiner Klasse. Gemäß dem Igus-Ansatz „Build or Buy“ bieten wir Kunden neben dem Komplettsystem auch die einzelnen ReBeL-Wellgetriebe für ihren individuellen Roboter an. Einen weiteren Impuls setzen wir mit dem durch Igus betriebenen Marktplatz RBTX. Hier lassen sich online zusätzlich zum Roboter, Greifer, Kameras und weitere kompatible Komponenten unter Live-Angabe des Preises konfigurieren.

    Bild: Igus

  • Gerd Groner, Vertrieb, Kawasaki Robotics: Während technische Aspekte wie Präzision und Geschwindigkeit in der Robotik wichtig bleiben, wissen wir, dass einfache Bedien- und Programmierkonzepte für unsere Kunden inzwischen Schlüsselfaktoren sind. Auch ohne umfassende Robotererfahrung muss ein einfacher Zugang gegeben sein. Zudem sollten Automatisierungslösungen leicht einzurichten und auch in bestehende Infrastrukturen bedarfsgerecht einzubinden sein. Dies spiegeln wir bei Kawasaki Robotics in diesem Jahr auch auf der Automatica wider: So erlaubt unsere Handführung K-DIY einfaches und intuitives Programmieren von Schweißrobotern und über unsere OLP-Lösung K-Virtual lässt sich der automatisierte Prozess jederzeit – auch im laufenden Betrieb – anpassen oder ganze Anlagen mit höchster Präzision planen.

    Bild: Kawasaki Robotics

  • Wilfried Eberhardt, Chief Marketing Officer, Kuka: Die Automatica ist in diesem Jahr Impulsgeber für die industrielle Produktion nach der Krise. Automatisierung, Robotik und Digitalisierung sind Wachstumstreiber unserer Zeit – und Kuka der ideale Partner für deren Umsetzung. Auf dem Münchner Messeparkett zünden wir ein Produktfeuerwerk, das für jede Branche die passende Technologie bereithält. Wir zeigen die „Automatisierung für alle“ – vom Mittelständler bis hin zum Lebensmittelkonzern, vom Reinraum bis zur Microchip-Fertigung.

    Bild: Kuka

  • Peter Lange, Business Development Manager, European Fixed Robotic Team, Omron Electronics: Omron adressiert mit seinen Lösungen die Probleme, mit denen viele herstellende Betriebe derzeit zu kämpfen haben: Fachkräfte sind immer schwerer zu finden, während gleichzeitig die Anforderungen an Flexibilität und Produktqualität steigen. Auf der Automatica zeigen wir deshalb einen Verbund verschiedenster Produktionszellen, die das Omron-i-Automation-Konzept umsetzen. Die Demos umfassen unter anderem das 3D-Bin-Picking mittels Cobot und FH-3D-Visionsystem, die Qualitätssicherung durch AI auf Maschinenlevel sowie den Mobile Manipulator oder MoMa, einen kombinierten Cobot und Mobilroboter. Mittels i-Automation können wir also insbesondere monotone Tätigkeiten stärker automatisieren, die Qualitätssicherung verbessern und unsere Roboter sehr einfach in bestehende Produktionsprozesse integrieren.

    Bild: Omron

  • Dr. Kurt Schmalz, Geschäftsführender Gesellschafter, Schmalz: Wenn Roboter übernehmen, sind die Herausforderungen vielfältig. Wir greifen diese Herausforderungen auf und zeigen auf der Automatica 2022, wie wir den Weg in die Automatisierung mit smarten, individuellen sowie sparsamen Lösungen begleiten: Wir bringen unserem Bin-Picking-Greifer das Sehen bei, ermöglichen Anwendern die individuelle Greifer-Konfiguration und bieten neue Lösungen zur Vakuum-Erzeugung an. Unser Impuls ist, den Blick aufs Gesamtsystem zu richten. Denn so können wir Energie sparen und die Effizienz steigern. Ein Beispiel: Kleinere Roboter brauchen weniger Leistung. Um sie dennoch effizient einsetzen zu können, haben wir einen Leichtbau-Lagengreifer entwickelt. Er lässt dem Roboter genügend Traglast für seinen Einsatz beim Palettieren oder der automatisierten Lagerhaltung.

    Bild: J. Schmalz

  • Peter Pühringer, Managing Director, Stäubli Robotics: Auf der Automatica präsentiert sich Stäubli Robotics als Komplettlösungsanbieter für die digital vernetzte Produktion. Auf unserem Messestand ist eine smarte Produktionslinie für e-Bikes zu bestaunen, anhand derer wir unsere ganzheitliche Kompetenz aufzeigen wollen. Industrie-4.0-kompatible Vier- und Sechsachsroboter, hochdynamische Cobots, mobile Robotersysteme, kollaborative Mobilroboter sowie fortschrittlichste AGVs arbeiten hier Hand in Hand. Mit dieser realitätsnahen Demoapplikation treten wir stellvertretend für alle möglichen Branchen den Beweis an, dass sich mit Stäublis einzigartiger Produktrange digital vernetzte Produktions- und Intralogistikkonzepte realisieren lassen, die neue Maßstäbe hinsichtlich Flexibilität und Produktivität setzen.

  • Andrea Alboni, General Manager Western Europe, Universal Robots: Wir freuen uns, als Marktführer für kollaborierende Roboter unseren Kunden und Partnern endlich wieder live die ganze Vielfalt unserer Produktpalette zeigen zu dürfen. Mit Anwendungen aus der Praxis wie Schweißen, Schleifen oder Kleben kann sich das Publikum selbst davon überzeugen, wie einfach und unkompliziert unsere Cobots Probleme im Produktionsalltag lösen – Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erlaubt! Ein besonderes Highlight: der imposante, sechs Meter hohe SINA-Turm im Eingang Ost. Das smarte Kommissioniersystem enthält einen UR-Cobot, der dabei unterstützt, die Intralogistik zu automatisieren. Insbesondere im Hinblick auf den zunehmenden Arbeitskräftemangel spielt Automatisierung eine immer größere Rolle und wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!

    Bild: Universal Robots

  • Tobias Kieferl, Product Manager – Robotics Division, Yaskawa Europe: Unter dem Motto „Robot technology for smart automation“ legen wir bei Yaskawa den Schwerpunkt dieses Jahr auf Lösungen, die auch kleineren Unternehmen den Einstieg in die Automatisierung leicht machen: Zum Beispiel mit komfortablen Programmierumgebungen wie dem Smart Pendant, Technologien wie Handführen oder durch Adaption einfacher Programmiertools zeigen wir, wie einfach Einrichtung und Bedienung von Robotern heute sein können. Die neue Plug-&-Play-Cobot-Serie HC DTP und das „Ecosystem“-Partnerproduktprogramm ermöglichen den schnellen Aufbau von Cobot-Installationen, besonders im Bereich Palettieren und Schweißen. Darüber hinaus sind selbstverständlich auch die klassischen Industrieroboter aus dem umfassenden Motoman-Portfolio Thema am Yaskawa-Stand.

    Bild: Yaskawa

  • Kai Kohler, Global Key Account Manager, Product Management, Zimmer Group: Die Robotik ist der maßgebliche Faktor, Wertschöpfung vermehrt auch wieder in Hochlohnländer zurückzuholen. Heimische Unternehmen sind durch die Automatisierung wieder wettbewerbsfähig, reduzieren unnötige lange Transportwege und schaffen dadurch eine höhere Teileverfügbarkeit. Dazu müssen die Produktionslinien flexibel, kostengünstig und fehlerfrei produzieren. Die Zimmer Group hat sich während ihrer 40-jährigen Entstehungsgeschichte vom Einzelkomponenten-Hersteller zum Vollsortimenter und Anbieter von komplexen Systemlösungen im Bereich Robotik entwickelt. Das Portfolio deckt dabei (mit Ausnahme des Roboters selbst) das gesamte EOAT-Spektrum für die Industrie- aber auch Leichtbaurobotik ab – vom eigentlichen Greifer, zum Werkzeugwechsler, Crash-Schutz, Match-Eco-System und vielen weiteren Komponenten.

    Bild: Zimmer Group

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