Achema

Haupteingang der Achema auf dem Messegelände in Frankfurt am Main

Bild: Helnut Stettin, Dechema

Messevorbereitungen laufen Das sind die drei neuen Fokusthemen der Achema 2021

20.11.2019

Gut anderthalb Jahre vor dem Start der 33. Achema laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Neben drei Schwerpunktthemen will der Veranstalter auf der nächsten Ausgabe ebenfalls mehr Möglichkeiten für das Netzwerken bieten.

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Die Achema, das Weltforum für die Prozessindustrie, geht 2021 mit drei neuen Fokusthemen, einem überarbeiteten Internetauftritt und interaktiveren Veranstaltungsformaten in die nächste Runde. Für Aussteller ist die Anmeldung bereits geöffnet; die Messevorbereitungen laufen.

Die drei Fokusthemen

Zu den Vorbereitungen gehört auch, die drei Fokusthemen zu identifizieren, die die Branche in ihrer Gesamtheit über einzelne Ausstellungsgruppen hinaus prägen. Für 2021 sind das:

  • Produkt- und Prozesssicherheit
    Der zunehmende Einsatz von IoT-Geräten in Betrieb und Produktion bringt die IT- und Cybersicherheit ganz nach oben auf Prioritätsliste. Cyberangriffe werden immer häufiger. Das Wechselspiel zwischen physischer und virtueller Welt muss deshalb abgesichert werden. Es gilt, Schwachstellen über die gesamte Wertschöpfungskette zu bewerten und zu beheben, von der Beschaffung der Rohstoffe bis zum Recycling der Produkte am Ende ihrer Lebensdauer.

  • „The digital lab“
    Bis zu intelligenten, digitalen Workflows in einem vollständig vernetzten Labor ist es meist noch ein langer Weg. Die Grundlage ist mindestens der Aufbau einer leistungsfähigen IT-Umgebung und voll integrierter Geräte. Es kann aber auch so weit gehen, dass die Laborräume vollständig neu gestaltet und aufgeteilt werden. F&E-Labore und Qualitätssicherungslabore können dabei unterschiedliche Ansätze verfolgen. Daher ist ein modularer Aufbau für das Labor ebenso wünschenswert wie für Produktionsanlagen. Beide Labortypen erzeugen eine große Datenmenge, die mit Big-Data-Methoden ausgewertet werden müssen.

  • Modulare und vernetzte Produktion
    Fertigungsprozesse in der chemischen und pharmazeutischen Industrie müssen flexibel, schnell und kostengünstig sein. Modulare Prozess-Skids, die das leisten können, sind vorkonfektioniert, werden im Technikum getestet und dann vor Ort montiert. Die Skids sind mit einer eigenen programmierbaren Steuerungslogik ausgestattet oder lassen sich in ein übergeordnetes Prozessleitsystem integrieren. Module Type Packages mit offenen Standardschnittstellen ermöglichen eine echte Interoperabilität. Modulare Anlagen sind der Schlüssel, um Kundenwünsche nach kleinen Chargen unterschiedlicher Produkte zu erfüllen.

Interaktive Veranstaltungen

Die drei Fokusthemen sind aber nicht die einzige Neuerung: Die Organisatoren der Messe arbeiten derzeit an neuen Formaten, die noch mehr Gelegenheit für Diskussion und Networking bieten sollen. Dazu gehören unter anderem Matchmaking-Tools sowie neue interaktive Veranstaltungsformate. Sie sollen die Diskussion anregen und zusätzliche Impulse setzen.

Leicht angepasst wurde auch die Hallenaufteilung. So sollen die baulichen Veränderungen auf dem Messegelände optimal genutzt und die brandneue Halle 12 in der Mitte des Areals integriert werden.

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