Auf der Battery Show Europe 2019 stellt Coperion seine verfahrenstechnischen Lösungen für die Batterieproduktion vor.

Extruder für reproduzierbare Qualität Batteriebestandteile kontinuierlich herstellen

26.04.2019

Coperion und Coperion K-Tron zeigen auf der Battery Show Europe 2019 Technologien für die kontinuierliche Herstellung von Kathoden- und Anodenmassen sowie von Separatorfolie. Im Zentrum steht der ZSK-Doppelschneckenextruder, dessen Verfahrensteil zusammen mit einem gravimetrischen Dosierer von Coperion K-Tron zu sehen sein wird.

Die Dosierer von Coperion K-Tron speisen Rohstoffe wie Aktivmaterialien, Bindemittel, Leitruße und Flüssigkeiten einzeln oder als Premixe in das Verfahrensteil der Extruder ein. In auf die Prozesse abgestimmten Verfahrenszonen erfolgt dort das Fördern, Mischen, Scheren und Homogenisieren als Voraussetzung für Produkte mit durchgehend hoher und reproduzierbarer Qualität.

„Unser ZSK-Doppelschneckenextruder bildet zusammen mit unseren Coperion-K-Tron-Dosierern eine zuverlässige Aufbereitungsanlage, die sich vielfach im Markt bewährt“, sagt Oliver Beiser, Business Segment Manager Chemical Applications bei Coperion. Aufgrund seiner hohen Flexibilität im Aufbau lasse sich das System optimal an die unterschiedlichen Verfahrensaufgaben bei der Herstellung von Batteriematerialien anpassen.

Einheit aus Extruder, Dosier- und Austragstechnik

Der ZSK-Doppelschneckenextruder ist inzwischen ein universell einsetzbares System für die Aufbereitung von Rohstoffmischungen. Mit Schneckendurchmessern von 18 bis 420 mm ermöglicht es Durchsätze von 200 g/h bis 125 t/h.

Das nach dem Baukastenprinzip gestaltete Verfahrensteil des Extruders besteht aus mehreren, hintereinander angeordneten Gehäusen, in denen sich die Schnecken gleichsinnig drehen. Dieser Aufbau gewährleistet Flexibilität bei der Anpassung des Systems an die jeweilige Aufgabe. Dabei bilden der Extruder sowie die Dosier- und Austragstechnologie eine Einheit, sowohl beim Anfahren der Systeme als auch im laufenden Betrieb.

Wichtige Parameter sind über die gesamten Baugrößen der jeweiligen Anlagen konstant. Damit soll das zuverlässige Scale-up von im Labormaßstab gewonnenen Erkenntnissen auf Produktionsanlagen gesichert werden.

Kontamination langfristig vermeiden

Aufgrund der oft abrasiven und teilweise toxischen Eigenschaften der zu verarbeitenden Rohstoffe fertigt Coperion die produktberührenden Teile seiner ZSK-Extrusionssysteme aus Werkstoffkombinationen mit hoher Verschleißfestigkeit. Dadurch lassen sich auch bei der Verarbeitung ultraharter Siliziumkarbide Kontaminationen des Endprodukts durch abgelöste Metallpartikel vermeiden.

Bei Bedarf kann die Dosierung der Rohmaterialien staubdicht ausgeführt werden. Hier kann Coperion auf seine Erfahrung hinsichtlich der Realisierung von Extrusionsanlagen für pharmazeutische Anwendungen zurückgreifen. Die ZSK-Anlagen für die Herstellung von Batteriemassen werden darüber hinaus nach den Ex-Schutz-Vorschriften ausgelegt.

Coperion auf der Battery Show Europe 2019: Halle 1, Stand 1032

Bildergalerie

  • Der Doppelschneckenextruder ZSK von Coperion ist modular aufgebaut und eignet sich für die Herstellung unterschiedlicher Batteriematerialien.

    Bild: Coperion

  • Bei Bedarf werden die Coperion-K-Tron-Dosierer staubdicht ausgeführt.

    Bild: Coperion

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