Entspannt im Freien: Das Anti-Mücken-Armband hält die lästigen Insekten mit elektromagnetischen Impulsen fern.

Bild: NopixGlobal / Video: NopixGlobal

Insektenschutz ohne Chemie Armband hält Stechmücken fern

11.07.2019

Die Mückenplage wird auch in diesem Jahr wieder über Deutschland hereinbrechen. Insbesondere in der Nähe von Flüssen müssen Menschen mit einem erhöhten Aufkommen der Insekten rechnen. Eine Möglichkeit, sich zumindest den Großteil der Plagegeister vom Leib zu halten, bietet das Mückenschutzarmband Nopixgo.

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Das Nopixgo-Armband ist eine Hightech-Lösung des Schweizer Start-ups NopixGlobal. Herzstück des Armbandes ist das Biopulse-Modul. Es arbeitet mit schwachen elektromagnetischen Impulsen und Wellen, die das Stechverhalten von Mücken stören. Das Risiko eines Mückenstiches kann dadurch in einem Umkreis von 2 m drastisch reduziert werden.

Armband löst Schutzinstinkt aus

Die Insekten nehmen die natürlichen Impulse durch ihre Sensillen (haarähnliche Sinnesorgane) wahr; ein in der DNA verwurzelter Instinkt löst dann eine Schutzreaktion aus. Mücken zeigen in der Folge ein unterdrücktes Stechverhalten oder fliehen. Anders als an chemische Reize kann sich die Stechmücke nicht an diese elektronischen Reize gewöhnen, die ein natürliches Schutzverhalten stimulieren.

Auf diese Weise senkt das Modul das Risiko von Mückenstichen ohne den Einsatz von teilweise giftigen chemischen Lösungen, wie sie in Cremes und Sprays eingesetzt werden. Das Armband ist zudem unbedenklich für Haustiere, Schwangere oder Personen mit Herzschrittmacher: Die Signalstärke der Impulse beträgt weniger als ein Prozent der Stärke eines Smartphones (SAR-Wert: 0,1 W/kg).

Kampf gegen Krankheitsüberträger

Rutronik arbeitet mit NopixGlobal eng in der Entwicklung neuer Anwendungen für die Biopulse-Technologie zusammen. Künftig soll die Technologie für Applikationen in Gebäuden, beispielsweise zur Anbringung an Fenstern oder auf dem Schreibtisch, adaptiert werden.

Auch wird die Biopulse-Technologie im Kampf gegen Stechmücken eingesetzt, die sogenannte Vektorkrankheiten wie Malaria, Denguefieber oder Zika übertragen. Um das künftig noch besser und zielgerichteter tun zu können, werden die erforderlichen Frequenzmuster für das Modul dann je nach Region über Bluetooth direkt konfiguriert.

„Das Biopulse-Modul ist – im Gegensatz zu chemischen Lösungen – unbedenklich für Mensch und Umwelt“, bestätigt Thomas Rudel, CEO von Rutronik. „Als Familienunternehmen sind wir uns unserer ökologischen Verantwortung bewusst. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit NopixGlobal an einer Lösung, die Technologie in unterschiedlichsten Applikationen zu adaptieren.“

Bildergalerie

  • Die Signalstärke des Armbands ist schwächer als die eines Smartphones und schont damit Haustiere, Schwangere oder Personen mit Herzschrittmacher.

    Bild: NopixGlobal

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