Salziges Meerwasser ist nur eine der vielen Herausforderungen, denen Anwendungen in der Schifffahrt ausgesetzt sind.

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In der rauen Schifffahrt bestehen Absperrklappen werden für maritime Anwendungen zugelassen

31.10.2018

Der Ventilhersteller Gemü hat für seine Absperrklappen der Reihe 480 Victoria eine weitere Zulassung erzielen können. Die Baureihe besitzt nun neben vorhandenen Trinkwasser- und Gaszulassungen zusätzlich eine Schiffszulassung nach DNV-GL.

Mit diesem Zertifikat ist es möglich, die Gemü-Armaturen zur Absperrung und Regelung von nicht brennbaren Gasen, Meerwasser, Wasser, Luft und Öl in Schiffen einzusetzen, die Klassifikations- und Bauvorschriften nach DNV-GL erfordern. Das Zertifikat der international anerkannten Klassifizierungsgesellschaft garantiert die Einhaltung gültiger Regelwerke und Normen für maritime Anwendungen und entspricht höchsten Qualitätsrichtlinien.

Herausforderungen auf hoher See

Anlagen, die ihre Anwendung in der Schifffahrt finden, sind nicht nur extremen klimatischen Bedingungen und einer rauen Umgebung ausgesetzt, sondern müssen auch bei äußerst hoher mechanischer Beanspruchung einwandfrei funktionieren. Der hohe Korrosionsschutz und die dreifache Dichtkontur zur Wellenabdichtung machen die Absperrklappen der Baureihe Gemü 480 Victoria laut Hersteller zu einer zuverlässigen Komponente für derartige, anspruchsvolle Anwendungen.

Durch die mindestens 250 μm dicke Epoxy-Beschichtung gemäß der Korrosivitätskategorie C5-M nach DIN EN ISO 12944 sind sie unempfindlich gegenüber Meerwasser und sollen auch hoher Belastung durch Kondensation sowie Verunreinigung standhalten. Je nach Produkttyp sind die nach DNV-GL zugelassenen Absperrklappen mit manuellem, pneumatischem oder elektromotorischem Antrieb erhältlich.

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  • Die Absperrklappen der Baureihe Gemü 480 Victoria sind nun auch für das maritime Umfeld zugelassen.

    Bild: Gemü

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