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Vorgestellt wurde das Manifest auf dem Green Hydrogen Forum im Rahmen der The smarter E Europe Restart 2021.

Bild: Solar Promotion

Für klimaneutrales Wirtschaftssystem Wasserstoff-Manifest auf The smarter E Europe Restart 2021 vorgestellt

14.10.2021

Die ees Europe setzt ein Zeichen für grünen Wasserstoff als Basis für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Wichtige Impulse für seine Förderung liefert jetzt das „Green Hydrogen Manifest“, das auf der Messe München präsentiert wurde.

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Im klimafreundlichen Energiemix der Zukunft spielt grüner Wasserstoff eine entscheidende Rolle. Wichtige Impulse für die Förderung des Energieträgers liefert das „Green Hydrogen Manifest“, das im Rahmen von The Smarter E Europe Restart 2021 auf der Messe München präsentiert wurde. Die Initiatoren Hydrogen Europe, Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband DWV, European Electrolyzer & Fuel Cell Forum EFCF und The smarter E Europe wollen damit ein klares Zeichen setzen für die Dekarbonisierung und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Ob „Fit for 55“ Package in Europa oder Regierungsbildung in Deutschland: Die Weichen werden gerade neu gestellt, auch für den Energiemarkt der Zukunft. Ein Schlüsselelement für ein klimaneutrales Wirtschaftssystem ist grüner Wasserstoff. Er ermöglicht die intelligente Vernetzung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr und ist damit ein zentrales Element für eine zukunftsfähige Energieversorgung. „The Green Hydrogen Manifesto“ lautet der Titel des Manifests, das dazu beitragen soll, grünen Wasserstoff in Europa schneller voranzubringen.

„Mit unserem Manifest wollen wir dazu beitragen, dass grüner Wasserstoff bei der aktuellen Neuausrichtung der Politik entsprechend berücksichtigt wird – ob im Energie- oder Wirtschaftssektor“, sagt Werner Diwald, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbands DWV. „Denn Wasserstoff, der aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird, ist nicht nur wichtig für die Energiewende. Er bietet vor allem auch große wirtschaftliche Chancen für die europäische Union.“

Europa als Vorbild bei der Wasserstoff-Einführung

Neben dem DWV zählen der europäische Dachverband der Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie Hydrogen Europe, das European Electrolyzer and Fuel Cell Forum EFCF und The Smarter E Europe, die Innovationsplattform der neuen Energiewelt, zu den Verfassern des Manifests. Es richtet sich an Entscheidungsträger in der Europäischen Union, sowie nationale Regierungen und Politiker. „Wir wollen politischen Entscheidern zeigen, wie groß die Bedeutung von grünem Wasserstoff für die Kreislaufwirtschaft und die Dekarbonisierung ist, und sie zum Handeln bewegen“, sagt Jorgo Chatzimarkakis, CEO von Hydrogen Europe. „Bei der Einführung dieses Energieträgers muss Europa künftig eine führende Rolle übernehmen und Wohlstand und Perspektiven sichern und ausbauen. Das ist unsere Verantwortung für die Zukunft und den Klimaschutz.“

Wie Europa seiner Führungsrolle gerecht werden kann, definiert das Manifest in zwölf Forderungen. Diese umfassen richtungsweisende Rahmenbedingungen und zielführende Förderungen bis hin zu Maßnahmen zur Stimulation von Anlaufphasen und Kostensenkungen.

Forderung Nummer eins: Der CO2-Gehalt von Energieträgern soll zur neuen Währung für Energiesysteme werden. Weitere konkrete Vorschläge sind unter anderem die Zertifizierung von Wasserstoff als globale Ware, die Ernennung eines EU-Wasserstoff-Sonderbeauftragten, der die europäische Wasserstoffstrategie und Partnerschaften mit Drittländern vorantreibt, oder ein EU-Rechtsrahmen für die Regulierung von Wasserstoffnetzen.

Präsentation vor internationalem Fachpublikum

Vorgestellt wurde das Manifest auf dem Green Hydrogen Forum im Rahmen der Innovationsplattform The smarter E Europe Restart 2021. Olivier Bucheli, Präsident des European Electrolyzer and Fuel Cell Forums: „Die ees Europe Restart 2021 mit ihrem Schwerpunktbereich ‚Green Hydrogen Forum & Expo‘ war für uns der perfekte Rahmen, um unser Manifest einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren und Unterstützende zu gewinnen. Nur wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam aktiv werden, wird grüner Wasserstoff den Markteintritt schaffen. Europa hat die Mittel, um in dieser Industrie weltweit zu führen.“

Kurz nach der Veröffentlichung unterstützten bereits 54 Unternehmen und Organisationen das Green Hydrogen Manifest mit ihrer Unterschrift. Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderem Saipem., Forschungszentrum Juelich, Haldor Topsoe, der deutsche Bundesverband Kraft-WärmeKopplung, ITM Power, Paul Wurth und die Deutsche Kreditbank.

Die große Zahl der Unterschriften signalisiere den politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung der Forderungen, so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Green Hydrogen Forum und dem Green Hydrogen Manifest dazu beitragen, Aufmerksamkeit für ein hoch relevantes Energiethema zu schaffen.“

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