COPA-DATA GmbH

Die voranschreitenden wirtschaftlichen Lockerungen werfen bei vielen Unternehmen Fragen über ihre zukünftige Art zu produzieren auf.

Bild: Pixabay, geralt

Produktion in Krisenzeiten Die Pandemie mit Software bewältigen

16.06.2020

Mit den allmählichen Lockerungen stellt sich für Unternehmen nun die Frage, wie sie ihre Geschäftstätigkeit zukünftig ausrichten sollen. Ein Software-Hersteller aus dem Automatisierungsbereich erklärt fünf krisenbedingte Herausforderungen und wie sie sich mit Software begegnen lassen.

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Die Coronakrise hat die Verletzlichkeit der Wirtschaft deutlich vor Augen geführt. Produktionsbetrieben, die ihre Digitalisierung bereits weit vorangetrieben haben, gelingt es derzeit besser, sich agil an Veränderungen anzupassen.

Doch wie gelingt es allen Unternehmen, die Effizienz ihrer Anlagen zu steigern und die laufenden Ausgaben zu senken? Welche Investitionen sind notwendig, um für einschneidende Ereignisse dieser Art besser gewappnet zu sein? Copa-Data, der Hersteller der Automatisierungs-Software Zenon, erklärt im Folgenden, wie sich fünf krisenbedingte organisatorische Herausforderungen mit Zenon begegnen lassen.

1. Smarte Checklist statt Papierplänen

Auch wenn die Kommunikation durch äußere Umstände gestört ist, müssen Arbeitsanweisungen effizient, agil und schnell kommuniziert werden können. In vielen Unternehmen und Organisationen existieren noch immer Szenarien, die auf papierbasierten Plänen basieren und nicht die digitale Entwicklung der vergangenen Jahre miteinbeziehen.

Eine praxiserprobte Methode, um davon loszukommen und geänderte Arbeitsanweisungen in Produktionsbetrieben ohne Verzögerung weiterzugeben, ist die Smart Checklist in Zenon. Sie ist dafür konzipiert, Papierlisten und Memos zu ersetzen. Mit der Checklist kann nicht nur direkt an der Maschine oder am PC, sondern auch auf mobilen Endgeräten gearbeitet werden. Der Nutzer kann die Liste dadurch ortsunabhängig ohne Zugang zu einem Stand-PC unter Einhaltung der unternehmensinternen Sicherheitsregeln befüllen.

2. Zusammenarbeit trotz Distanz

Distanz zwischen Mitarbeitern sicherzustellen, ist eines der Hauptgebote der Coronakrise. Das betrifft auch das Engineering.

Der Zenon Editor ist Multiuser-fähig und ermöglicht daher mehreren Projektentwicklern, gemeinsam und an verschiedenen Standorten an Projekten zu arbeiten. Dadurch können Projekte auch dann realisiert werden, wenn Reise- und Ausgangsbeschränkungen eine gemeinsame Teamarbeit vor Ort unmöglich machen. Mit dem Hot-Reload können Änderungen im laufenden Betrieb an die Runtime transferiert und dort ohne Neustart nachgeladen werden. Die eingebaute Redundanz im Netzwerk soll dabei maximale Ausfallsicherheit garantieren.

3. Homeoffice für den Maschinenbediener?

Die direkte Maschinenbedienung darf aus Sicherheitsgründen oft nur vor Ort erfolgen. Viele Aufgaben in der Anlagenüberwachung- und optimierung lassen sich allerdings auch gut in der Fernwartung erledigen.

Zenon bietet hier flexible Möglichkeiten zum Monitoring, zur Auswertung und Steuerung aus der Ferne; sei es im Homeoffice vom PC aus oder unterwegs am mobilen Endgerät.

4. Schnelle Produktwechsel

Die Pandemie zeigt, wie wichtig es für Unternehmen sein kann, ihre Produktion schnell umzustellen. Gründe dafür sind starke Nachfrageschwankungen oder etwa der Ausfall von Lieferketten.

Außerdem könnte ein Unternehmen sich dazu entschließen, kurzfristig auf die Erzeugung krisenrelevanter Güter umzusteigen: Desinfektionsmittel statt Spirituosen oder Beatmungsgeräte anstelle von Fahrzeugmotoren. Auch abseits der Pandemie wird die agile und modulare Flexibilität der Fertigung von unterschiedlichen Endprodukten an Bedeutung zulegen.

Zenon unterstützt schnelles Umrüsten von Maschinen und Anlagen. Dazu zählen routinemäßige Umrüstvorgänge, kurzfristige Anpassungen sowie modulare Fertigungskonzepte. Mit der Rezeptverwaltung der Software sind darüber hinaus das Bearbeiten und Speichern einer beliebigen Menge von Parametersätzen sowie ein schneller Produktwechsel sehr leicht. Der Anwender gibt hierzu einfach per Knopfdruck Sollwerte an die Prozessebene weiter.

Zenon bietet zudem ausgefeilte Sicherheitsmechanismen und ein umfassendes Benutzer- und Rechtemanagement. Es ist möglich, sowohl den Zugriff auf Rezepte als auch deren korrekte Ausführung zu steuern, zu überwachen und umfangreich zu protokollieren. Mit der Funktion Batch Control können Prozessverantwortliche die Rezepte ohne Programmierkenntnisse intuitiv über eine grafische Bedienoberfläche erstellen und anpassen. Das kann Kosten sparen, die Flexibilität erhöhen und gleichzeitig die Sicherheit der Prozesse und die Kontinuität der Rezepte gewährleisten.

5. Sicherheit für kritische Infrastrukturen

Kritische Infrastrukturen mit weitverzweigten Kommunikationsnetzen sind ein besonders verwundbares und attraktives Ziel für Cyberattacken. Ein erfolgreicher Angriff stellt eine ernsthafte Gefahr dar, die über die einzelne Anlage hinausgeht.

Um die Ausfallsicherheit kritischer Infrastrukturen zu erreichen, ist Redundanz ein entscheidender Faktor. Zenon garantiert laut Copa-Data stoßfreie Redundanz und maximale Datenkonsistenz, damit garantiert keine Daten verloren gehen und der unterbrechungsfreie Betrieb gewährleistet ist. Mittels Hot-Reload lassen sich Änderungen im laufenden Betrieb an die Runtime transferieren und dort ohne Neustart nachladen – durchgängig bis in den nativen Web Client.

Copa-Datas Software entspricht zudem dem Security-Standard IEC 62443-4-1. Dieser spezifiziert die Prozessanforderungen für Unternehmen zur sicheren Entwicklung von Produkten, um Sicherheitslücken in industriellen Automatisierungs- und Steuerungssystemen präventiv und systematisch aufzudecken und zu mindern.

Weitere Einsparpotenziale und Möglichkeiten

Gerade in wirtschaftlich dynamischen Zeiten rückt die Reduktion von Produktionskosten in den Blickpunkt. Um belastbare Entscheidungen schnell treffen zu können, müssen Maschinen und Anlagen auf Basis solider Daten standort- und hierarchieübergreifend vergleichbar sein. Ein Energiedaten-Managementsystem (EDMS) auf Basis von Zenon bietet beispielsweise die Möglichkeit, Schwachstellen ausfindig zu machen. Mit Reports über Verbräuche, Kennzahlen in Echtzeit sowie der Korrelation mit Produktionsmengen zeigt Zenon darüber hinaus Optimierungspotenziale auf.

Ein weiteres Beispiel, wie Projektverantwortliche und -ersteller Einsparungen mit der Software erzielen können, ist das automatisierte Engineering. Ausgehend von Best Practices lassen sich Projekte so teilweise oder sogar vollständig automatisiert in Zenon erstellen und verteilen. Unternehmen können freiwerdende Ressourcen dadurch schneller in Zukunftsprojekte wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung investieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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Wie ist Ihre Sichtweise auf Digitalisierungsmaßnahmen im Licht der aktuellen Krise? Wie gehen Sie mit Effizienz- und Optimierungsthemen in der aktuellen Situation um? Copa-Data führt hierzu gerade eine kurze Online-Umfrage durch. Den Link dazu finden Sie unten.

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Bildergalerie

  • Über den Zenon Editor können mehrere User von unterschiedlichen Standpunkten aus an gemeinsamen Projekten arbeiten.

    Bild: Copa-Data

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