COPA-DATA GmbH

Bessere Prozesse in der Smart Factory: Mit der richtigen Software kann man Produktionsstätten auf einfache Art und Weise vergleichen und optimieren.

Bild: Copa Data

Prozessautomation & Messtechnik Skalierbar in der Cloud

10.03.2015

Wer flexible, skalierbare Wertschöpfungsketten aufbauen will, benötigt eine Software, die Big-Data-Auswertungen und zielgerichtete Analysen möglich macht, etwa für standortübergreifende OEE-Ansätze. Eine HMI/Scada-Lösung inklusive Dynamic Production Reporting unterstützt das in hybriden Umgebungen ebenso wie on-premise und in der Cloud.

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Zahlreiche Produkte werden immer individueller. Absatzmärkte verändern sich rasant. Oft können komplexe Fertigungsprozesse nur noch mit dem Konzept der Smart Factory beantwortet werden. Um Optimierungspotenziale aufzudecken und Produktivitätssteigerungen zu erzielen, müssen Unternehmen ihre Infrastruktur vollständig digitalisieren und vernetzen, ihre horizontalen und vertikalen Wertschöpfungsketten optimal steuern und ihre Daten gezielt auswerten und analysieren. Grundvoraussetzung für die Smart Factory sind ergonomische Softwarelösungen, die ein effizientes Engineering sowie ein positives Nutzererlebnis ermöglichen und dabei hochskalierbar, sicher und performant sind.

Die Basis für die Smart Factory bilden Cyber-physische Systeme (CPS) sowie flexible und intelligente Softwarelösungen, um komplett vernetzte, sich selbst organisierende Produktionssysteme zu schaffen. Sie können Daten aus ihrer Umgebung selbständig erfassen und verarbeiten – und mit den Ergebnissen wiederum ihre Umgebung beeinflussen. Viele betriebliche Prozesse werden in der Smart Factory in Echtzeit je nach Anforderung gesteuert und koordiniert werden, auch über große Entfernungen hinweg. Das heißt, einzelne Prozessschritte müssen als Module standardisiert und ansprechbar sein. Robuste Netzwerke sichern den nötigen kontinuierlichen Austausch von Daten, die für die automatische Anpassung der Prozesse benötigt werden. Die Prozesssteuerung ist damit nicht mehr zwingend zentral, sondern kann dank CPS teils auch von Werkstücken direkt übernommen werden. Über eingebettete Systeme interpretieren sie Umgebungsdaten und leiten daraus Steuerungsbefehle ab. Insgesamt wird die Produktion so flexibler.

Die Realisierung der Smart Factory erfordert eine stärkere Vereinheitlichung der Schnittstellen und Sprachen sowie gemeinsame Datenpools und gleichberechtigten Zugriff der beteiligten Parteien darauf. Dabei müssen Programme hardwareunabhängiger arbeiten und Daten aus unterschiedlichsten Quellen beziehen, verarbeiten und auch wieder in verschiedenen Formaten ausliefern können. Nur so können Unternehmen das Potenzial, das die Smart Factory bietet, ausschöpfen und von deutlich wachsender Flexibilität bei gleichzeitig sinkenden Produktionskosten profitieren.

Mit zenon 7.20 stellt Copa Data eine neue Software-Version vor, die alle wichtigen Systemanforderungen einer Smart Factory erfüllt: zenon 7.20 unterstützt den Aufbau von digitalen Wertschöpfungsnetzen sowie eine durchgängige Digitalisierung bei gleichzeitig hoher Skalierbarkeit, Sicherheit und Leistungsstärke. Unternehmen können mit zenon 7.20 zielgerichtete Analysen und aussagekräftige Big-Data-Auswertungen durchführen und alle relevanten Informationen jederzeit und überall bereitstellen. „Wir sehen ein großes Potenzial für die Smart Factory und Cloud Computing im industriellen Umfeld – und auch heute schon ein großes Marktinteresse", erklärt Jürgen Schrödel, Managing Director von Copa Data.

OEE-Daten standortübergreifend sammeln

Die zenon Cloud Solution ermöglicht es, zenon in die Cloud-Plattform Microsoft Azure zu integrieren und damit sämtliche Daten einzelner Produktionsstätten und Standorte eines Unternehmens übergreifend in nur einem System in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. So können Unternehmen diese Daten miteinander vergleichen, in Korrelation setzen, analysieren und in Form von übersichtlichen Dashboards darstellen. Mit dieser neuen Lösung können sie Ansätze wie Energiemanagement, OEE etc. auch auf globaler Ebene verfolgen und zenon als Tool für eine unternehmensweite Optimierung nutzen.

Werner Reuss, IoT Commercial Lead bei Microsoft Deutschland, meint dazu: „Das Machine-Cloud-System, das Copa Data präsentiert, ist ein perfektes Szenario für das Internet der Dinge. Es beginnt in den Anlagen im Feld und schafft die Verbindung zur Cloud. Dort werden die Informationen mit Daten aus der ERP-Ebene kombiniert und dies ermöglicht einen globalen Blick auf Echtzeitinformationen und standortübergreifende Auswertungen.“ Mit einer solchen Lösung sei es möglich, Produktionsstätten anhand wichtiger Indikatoren zu vergleichen, wertvolle Einsichten zu generieren, Lernprozesse anzustoßen und Prozesse zu optimieren.

Um die kontinuierlich steigenden Datenmengen in einem industriellen Unternehmen absichern und gleichzeitig gesetzliche und regulatorische Vorgaben einhalten zu können, bietet der Software-Anbieter ergänzend eine kosteneffiziente und ergonomische Speicherlösung: Die Zenon-Big-Data-Lösung kombiniert zenon mit den Microsoft-Technologien Cloudintegrierter StorSimple-Speicher (CiS) und Microsoft Azure. Die Daten werden dabei auf einer Hardware-Appliance im internen Netzwerk, dem CiS, gespeichert, an den Azure Cloud-Storage übertragen und dort archiviert. Unternehmen können dabei jederzeit auf alle Daten zugreifen und diese für ihre Auswertungen heranziehen.

Erste Pilotprojekte im Maschinen- und Anlagenbau

Mit der Markteinführung der neuen Version zenon 7.20 und den darin integrierten Technologiebausteinen für Cloud Computing konnte der Hersteller bereits erste Pilotkunden für die zenon Cloud Solution gewinnen, darunter ein europaweit agierender Maschinen- und Anlagenbauer. Hat die Copa-Data-Lösung die Pilotphase gut überstanden, dann werden wohl auch Unternehmen mit hybriden Prozessen aus dem Pharma-, Food- und Chemiesektor profitieren. Copa-Data-Geschäftsführer Jürgen Schrödel ist überzeugt: „Mit unserer neuen Version zenon 7.20 können wir unseren Kunden, Interessenten und Partnern jetzt die Möglichkeit bieten, Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse durchgängig zu gestalten und Lösungen aufzusetzen, die sich durch hohe Flexibilität, Erweiterbarkeit und Usability auszeichnen.“

Bildergalerie

  • Jürgen Schrödel, Copa Data: „Wir sehen ein großes Potenzial für die Smart Factory und Cloud Computing im industriellen Umfeld – und auch heute schon ein großes Marktinteresse.“

    Bild: Copa Data

  • Big-Data-Lösung: Das Scada-System zenon, kombiniert mit Microsoft-Cloud-Technologien, erlaubt es Anwendern, jederzeit auf alle Daten zuzugreifen.

    Bild: Copa Data

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