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Bewährte Qualität auf kleinerem Bauraum: die kurze, schirmbare M16-Variante der Serie 423.

Bild: Binder

Für bauraumkritische Applikationen Schirmbare M16-Rundsteckverbinder in neuer Kurzversion

27.04.2022

Unter rauen, beengten Bedingungen vorteilhaft: Für den Einsatz in besonders bauraumkritischen Applikationen eignet sich die Kurzversion der M16-Produktserie von Binder. Die Rundsteckverbinder mit Schraubverriegelung, schirmbar und gesteckt nach IP67 geschützt, sind für störbehaftete, industrietypische Umgebungen prädestiniert.

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Binder, ein führender Anbieter industrieller Rundsteckverbinder, gibt die Markteinführung einer Kurzversion der Serie 423 bekannt. Dabei handelt es sich um Rundsteckverbinder in der Bauform M16 von circa 47 mm Länge. Sie sind in den Polzahlen 2 bis 19 erhältlich und genügen in gestecktem Zustand den Anforderungen der Schutzart IP67.

Verschiedene Varianten

Die Produkteinführung betrifft kurze, schirmbare Kabelstecker und -dosen, jeweils mit Kabelklemme, sowohl in Löt- als auch in Crimpversionen. Die Steckverbinder sind je nach Polzahl und Anschlussart für Anschlussquerschnitte von 0,14 mm2 (AWG 26) bis 1,0 mm2 (AWG 18) ausgelegt. Die Bemessungswerte für Spannung und Strom sind mit 32 V bis 250 V beziehungsweise 3 A bis 7 A spezifiziert. Kabeldurchlässe von 4,1 mm bis 7,8 mm sorgen für Variabilität in der Anwendung.

Für anspruchsvolle Mess-, Prüf- und Automatisierungsaufgaben entwickelt Zu den Zielapplikationen der Serie 423 in Kurzversion gehören vor allem Anwendungen der Mess-, Prüf- und Automatisierungstechnik, die beschränkten Einbauverhältnissen unterliegen. Vor allem Präzisionsmessinstrumente, die in beengter, störbehafteter Umgebung akkurate Messergebnisse liefern müssen, profitieren zum einen von der besonders kompakten Bauform der Steckverbinder.

Zum anderen ist die Möglichkeit der elektromagnetischen Schirmung essenziell, um zu verhindern, dass Störsignale aus angrenzenden Elektronikbaugruppen die Erfassung beziehungsweise Übertragung am Messgerät beeinträchtigen können.

Erklärtes Ziel der Produktdesigner bei Binder war es, die neuen M16-Varianten trotz der vorgegebenen Schutzart mit möglichst vielen Standardteilen zu realisieren. Um IP67 zu erreichen, erwies es sich dennoch als notwendig, ein zusätzliches Drehteil zu integrieren. „Durch engagierte und präzise Entwicklung ist es uns gelungen, die gleiche Qualität auf kleinerem Bauraum zu etablieren", kommentiert Produktmanager Sascha Döbel die erfolgreiche Neuentwicklung.

Hintergrund M16

Vom Audio-Klassiker zu 5G und Industrial IoT Seit den ersten Anwendungen in der Audiotechnik vor mehr als 50 Jahren hat sich die Bauform M16 in vielfältigen Anwendungen bewährt: vielseitig dank verschiedener Optionen für Anschlusstechnik, Konfektionierung und Montage; verwendet vor allem zur Anbindung von Sensorik und Feldgeräten in Innenapplikationen.

Damals das erste überhaupt von Binder produzierte Steckverbindersystem, hat der Hersteller die Baugröße M16 konsequent zu einer unverzichtbaren Komponente der Industrieautomation weiterentwickelt. Getrieben vom industrieweiten Bedarf an zuverlässigen, widerstandsfähigen und kosteneffizienten Verbindungslösungen mit niedrigen Kontaktwiderständen bei bis zu 24 Kontakten, hat diese Entwicklung zu Industrial-IoT-Produkten geführt, die heute Gigabit-Datenraten bewältigen und extremen Bedingungen im Außeneinsatz standhalten können.

Zu den innovationsträchtigen Anwendungsgebieten von Binder M16-Steckverbindern gehört beispielsweise der 5G-Mobilfunk: Hier werden AISG-konforme (Antenna Interface Standards Group) Produkte der Binder Serie 423 verwendet, um Geräte in den Antennenleitungen der Netzbetreiber (Antenna Line Devices, ALDs) anzuschließen.

Unter anderem durch Kundenanfragen initiiert, bringt Binder nun eine Kurzversion dieser Produktserie auf den Markt. 10 Löt- und 5 Crimpprodukte als Stecker und Dose – die Charakteristika Die schirmbare Kurzversion der M16-Serie 423 ist, entsprechend den verschiedenen Polzahlen, in 10 Löt- und 5 Crimpvarianten als Stecker und Dose erhältlich. Sie alle sind für mehr als 500 Steckzyklen ausgelegt.

Anschlussquerschnitte für Lötprodukte

Die größtmöglichen Anschlussquerschnitte für Lötprodukte sind bei Polzahlen von 2 bis 8 mit 0,75 mm2 (AWG 18) bemessen; für 12- bis 19-polige Steckverbinder mit 0,25 mm2 (AWG 24). Die Bemessungsspannungen betragen je nach Polzahl 32 V oder 150 V, die Bemessungsstoßspannungen 500 V oder 1.500 V. Die Bemessungsströme bei 40 °C liegen zwischen 3 A und 7 A. Sämtliche Lötprodukte sind mit Messingstiften sowie Bronzebuchsen ausgestattet und für einen Temperaturbereich von -30 °C bis +95 °C spezifiziert. Gehäuse und Verriegelung bestehen aus vernickeltem Messing.

Die Crimpprodukte der Serie sind für Anschlussquerschnitte von 0,14 bis 1,0 mm2 beziehungsweise AWG 26 bis AWG 18 (4- bis 6-Pol) sowie für 0,14 bis 0,75 mm2 beziehungsweise AWG 26 bis AWG 20 (7- bis 8-Pol) ausgelegt. Die Bemessungs- und Bemessungsstoßspannungen sind auch hier je nach Polzahl 32 V oder 150 V beziehungsweise 500 V oder 1.500 V; die Bemessungsströme sind 5 A oder 6 A. Der Temperaturbereich für die Steckverbinder mit Crimpanschluss erstreckt sich von -40 °C bis 100 °C. Gehäuse und Verriegelung sind, wie bei den Lötversionen, aus vernickeltem Messing gefertigt.

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