Ihr Vorteil gegenüber klassischen Industrierobotern liegt weniger in der reinen Leistungsfähigkeit, sondern vielmehr in ihrer Anpassungsfähigkeit: Sie sind dafür ausgelegt, von Menschen entwickelte Werkzeuge, Arbeitsplätze und Infrastrukturen zu nutzen. So ermöglichen sie die Automatisierung von Prozessen oder Änderungen an etablierten Abläufen und Produkten, ohne die gesamte Produktionsumgebung umzubauen. In klassischen Automatisierungsfeldern wie der Automobil- oder Elektronikfertigung bleiben spezialisierte Industrieroboter mit höherer Genauigkeit, Geschwindigkeit, Traglast und Zuverlässigkeit vorerst überlegen. Auch im Bereich Robotik sind viele Fortschritte auf der Softwareseite zu erwarten. Neben verbesserten digitalen Zwillingen durch datengetriebene Methoden rücken Simulation und virtuelle Inbetriebnahme in den Vordergrund, um Roboter schneller programmieren oder anlernen zu können – ohne Produktionsunterbrechung.
Zu den ausstellenden Unternehmen zählen unter anderem Denso Robotics, Duatic aus der Schweiz sowie Eos, einer der weltweit führenden Technologieanbieter für den industriellen 3D-Druck von Metallen und Kunststoffen. Hexagon zeigt seinen humanoiden Roboter Aeon, Innok Robotics die neue Induros-Familie und Techman Robot das „AI Vision Flying Trigger”-System.