RFID-Etiketten enthalten einen Chip, der sich aus der Ferne und ohne direkte Sichtverbindung auslesen lässt. In der Industrie werden sie zur Identifizierung und Nachverfolgung von Waren, Bauteilen und Produkten eingesetzt. Dafür müssen die Etiketten korrekt bedruckt und codiert sein. Der i7500 von Brady soll das erste RFID-Etikett bereits korrekt drucken und codieren. So soll Abfall bei der Kalibrierung vermieden und eine automatisierte UHF-RFID-Einrichtung sowie Überprüfung der Codierung ermöglicht werden.
Automatische Erkennung von RFID-Chips
Der Drucker erkennt zudem automatisch die RFID-Chips der Etiketten und wählt die richtige interne Antenne sowie die korrekte Sendeleistung aus, um die derzeit im Drucker eingelegten UHF-RFID-Etiketten möglichst effizient zu kodieren. Bei den meisten RFID-Druckern muss diese Eingabe manuell vorgenommen werden. Laut Brady kann die Technologie RFID-Chips selbst auf sehr kleinen Etiketten mit einer Breite von nur 15 mm erkennen.
Wechsel von Etiketten ohne Materialverlust
Durch die Druck- und Kodiertechnologien des neuen i7500 RFIDDruckers von Brady lässt er sich in zahlreichen industriellen Anwendungsbereichen einsetzen. So können Unternehmen die UHF-RFID-Etikettentypen in einem einzigen Drucker problemlos wechseln, ohne dass bei jedem Wechsel der Verbrauchsmaterialien Etiketten verschwendet werden.
Der i7500 RFID-Drucker lässt sich in weniger als drei Minuten für große und kleine UHF-RFID-Etiketten – sowohl für Metalloberflächen (bis zu 2 mm Dicke) als auch für andere Materialien – einrichten. Er ist damit zehnmal schneller als die meisten Konkurrenzmodelle.
Die Druck- und Kodiergeschwindigkeit von drei Sekunden pro Etikett sowie die Unterstützung bei der Materialvorbereitung und Kalibrierung erhöhen den industriellen Durchsatz. Der RFID-Drucker wurde entwickelt, um Produktionsabläufe aufrechtzuerhalten und den Supportaufwand, den Ausschuss bei UHF-RFID-Tags, den Komponentenausschuss sowie ungeplante Ausfallzeiten und Produktionsengpässe zu reduzieren.
Direkter RFID-Druck vor Ort
Von großen Palettenetiketten bis hin zu kleinen Komponentenetiketten überprüft der i7500 RFID-Drucker automatisch die Kodierung der UHF-RFID-Etiketten. Gleichzeitig kann er sowohl für Menschen lesbare als auch winzige, maschinenlesbare QR-Codes und Barcodes für bestehende Anwendungen hinzufügen – entweder mit 300 oder 600 dpi. Die Daten können aus Unternehmenssystemen abgerufen und über Ethernet, USB, WLAN und Bluetooth an den Drucker gesendet werden. Alle gängigen Datenstandards können gedruckt und kodiert werden, einschließlich GS1 für weltweit eindeutige RFID-EPC-Codes und Barcodes auf Artikelebene.
Der BradyPrinter i7500 RFID ermöglicht den direkten RFID-Druck vor Ort für ein breites Spektrum an Branchen. Er ist bedienerfreundlich und erfordert weder umfassende technische Kenntnisse noch große Mengen. Mit dem BradyPrinter i7500 RFID kann jedem Objekt, jedem Gegenstand und jedem Produkt eine eindeutige digitale Identität zugewiesen werden, die auch ohne Sichtlinie aus der Ferne gelesen werden kann.