Der Medienkonverter ermöglicht Entwicklungsingenieuren im Automobilbereich, ihre Arbeitsabläufe in den Bereichen Entwicklung, Test und Validierung innerhalb der 100-Mbit/s- und 1.000-Mbit/s-Domänen zu vereinfachen.
Einzigartige Funktionen für die Automobilprüfung
Der PAE-Media Converter begegnet zentralen Marktherausforderungen in der Automobilentwicklung und -validierung mit drei Innovationen. Er ermöglicht eine realistische Fehlersimulation, indem er die physische Unterbrechung der Automotive-Ethernet-Verbindung zulässt. Dies kann direkt am Gerät oder über eine API ausgelöst werden und unterstützt so reproduzierbare sowie kontrollierte Testszenarien.
„Wir statten Ingenieure mit einfachen und leistungsstarken Werkzeugen aus. Mit unserer einzigartigen Funktion zur physischen Verbindungsunterbrechung ermöglichen wir es, reale Fehlerzustände in Testszenarien zu erzeugen, ohne das Gerät physisch trennen zu müssen – das spart Zeit und schont die Hardware“, erklärt Kristofer Koch, Produktmanager bei HMS Networks.
Gleichzeitig vereint das Gerät die Unterstützung von H-MTD- und MATEnet-Steckverbindern in einer einzigen Einheit; dies reduziert die Hardware-Komplexität sowie Investitionsrisiken und ermöglicht schnellere Setups. „Mit nur einem Gerät decken wir die beiden De-facto-Verbindungsstandards auf dem Markt ab – ganz ohne zusätzliche Adapter“, so Koch. In puncto Benutzerfreundlichkeit bietet der PAE-Media Converter genau das, was Ingenieure schätzen: echten Plug-and-Play-Betrieb mit optionaler API-Steuerung sowie eine (per DIP-Schalter) wählbare Dual-Speed-Konvertierung (100/1000BASE-T1). Der Vorteil dieser reinen Hardware-Konfiguration besteht darin, dass Ingenieure sofort und ohne zusätzliche Software starten können, während sie dennoch die Flexibilität behalten, das Gerät in automatisierte Testumgebungen zu integrieren.
Entwickelt für den praktischen Ingenieureinsatz
Der PAE-Medienkonverter verfügt über ein robustes Aluminiumgehäuse (145 × 61 × 46 mm) sowie einen erweiterten Betriebstemperaturbereich von –40 °C bis +85 °C, der eine zuverlässige Leistung in Testumgebungen gewährleistet. Für eine intuitive Diagnose direkt am Gerät liefern LED-Anzeigen unmittelbares Feedback zu Verbindungsstatus, Signalqualität und Fehlern. Dies ermöglicht eine schnelle Fehlerdiagnose ohne zusätzliche Hilfsmittel und unterstützt eine effiziente Fehlersuche während der Entwicklung und Erprobung.
Flexible Integration und Automatisierung
Der Medienkonverter lässt sich mühelos in bestehende Ethernet-Umgebungen integrieren. Er wird direkt an Standard-Tools angeschlossen und ermöglicht so einen sofortigen Einsatz in Entwicklungs- und Analyse-Workflows. Ein integrierter Frame-Generator unterstützt die Link-Validierung sowie Verkabelungstests. Zu den verfügbaren Zubehörteilen gehören H-MTD- und MATEnet-Kabel für Automotive-Ethernet-Verbindungen sowie ein Hutschienenadapter für die Integration in Prüfstände und Industrieumgebungen. Diese Komponenten ermöglichen eine schnelle Anpassung an unterschiedliche Umgebungen und reduzieren den Einrichtungsaufwand.
„Automotive Ethernet – insbesondere in den Bereichen 100 und 1.000 Mbit/s – ist eine Schlüsseltechnologie für softwaredefinierte Fahrzeuge“, sagt Koch und unterstreicht damit den strategischen Schritt von Peak in diesem aufstrebenden Markt. „Dank unserer starken Expertise im CAN-Bereich ist Peak seit Langem ein ausgewiesener Experte für die Kommunikation im Fahrzeug. Mit der Ergänzung um Automotive Ethernet erweitern wir dieses Know-how nun auf die gesamte IVN-Landschaft. Für Ingenieure bedeutet dies: ein zuverlässiger Partner für beide Technologien. Mit dem PAE-Media Converter stellen wir ein erstes, einfaches und zugleich leistungsstarkes Tool bereit, das eine Brücke zwischen Entwicklungs- und Testumgebungen schlägt – und in Zukunft werden noch viele weitere Lösungen folgen.“
Wichtige technische Merkmale
Konvertierung zwischen 100BASE-T1 / 1000BASE-T1 und 100BASE-TX / 1000BASE-T
Dual-Speed-Unterstützung mit Hardware-Auswahl über DIP-Schalter
Integrierte Unterstützung für H-MTD- und MATEnet-Steckverbinder
Stromversorgung über USB-C (5 V) oder 6 bis 36 V DC
Robustes Aluminiumgehäuse mit Schutzart IP20
Erweiterter Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +85 °C
Hardware-basierte Konfiguration ohne Software
LED-Diagnose für Link-Status, Signalqualität und Fehler
Integrierter Frame-Generator zur Link-Validierung
Kontrollierte Link-Unterbrechung für Testszenarien
Optionale USB-API für Automatisierung und Systemintegration
Kompatibilität mit Standard-Ethernet-Tools und -Infrastruktur