Die neue Pumpe für die Dosierung von Natriumhypochlorit bietet eine Fördergenauigkeit von +/-1 Prozent.

Bild: Watson-Marlow Fluid Technology Group

Dosierpumpenreihe um neues Modell erweitert Natriumhypochlorit gleichmäßig dosieren

12.07.2018

Eine neue Dosierpumpe für Natriumhypochlorit mit Fördermengen bis zu 20 Litern pro Stunde und einem Druck bis 7 bar bietet eine einfache Wartung und eine besonders gleichmäßige Dosierung mit geringer Pulsation.

Watson-Marlow Fluid Technology hat seine Qdos-Pumpe um ein neues Modell erweitert. Wie der Rest ihrer Familie bietet die Qdos 20 viele Kontrollmöglichkeiten und verfügt über lediglich ein einziges Verschleißteil: der Allwzeck-Pumpenkopf Renu von Watson-Marlow, der einen schnellen Austausch ohne Werkzeug ermöglicht.

Unbegrenzte Kontinuität, intuitive Bedienung

Anwender erhalten mit dem neuen Modell uneingeschränkte Prozesskontinuität. Mit seinen geringen Gesamtbetriebskosten eignet es sich als direkter Ersatz von Membranpumpen.

Das Modell erleichtert Benutzern die Bedienung mit einem intuitiven Menü. Aufgrund ihrer vielfältigen Steueroptionen lässt sich die Pumpe manuell, über ein 4...20-mA-Signal, eine Kontaktsteuerung oder über Profibus betreiben. Mit ihrem bürstenlosen Gleichstromantrieb bietet die Qdos 20 eine Fördergenauigkeit von +/-1 Prozent bei einer Wiederholgenauigkeit von +/-0,5 Prozent und einem Regelbereich von 3.330:1.

Versetzte Schlauchbahnen, niedrige Pulsation

Ein Einsatzgebiet für die Pumpe ist die enge Kontrolle von Chlorrückständen. Testeinsätze und Scada-Daten zeigen eine Verringerung bei den Schwankungen der Chlorrückstände, selbst im Vergleich zu leistungsfähigen Membranpumpen. Möglich wird dies durch das spezifische Offset-Design des Twin-Rotors der Pumpe: Die peristaltische Technik verfügt über zwei Förderkanäle, die jeweils phasenverschoben agieren.

Zwar bieten Schlauchpumpen bereits von Haus aus eine grundsätzlich niedrigere Pulsation als vergleichbare Verdrängerpumpen. Die Qdos 20 verringert diese niedrige Pulsation noch weiter durch eine abwechselnde Komprimierung der Schläuche. Die Pulsationen der beiden Förderkanäle werden so gegeneinander ausbalanciert. Das Ergebnis ist eine nahezu gleichmäßige Verdrängung des zu fördernden Mediums und eine besonders gleichmäßige Dosierung der Chemikalien.

Einfache Wartung, hohe Betriebszeit

Die verfügbare Betriebszeit der neuen Pumpe wird durch einen einfachen, sicheren und schnellen Austausch des Renu-Pumpenkopfes maximiert. Dabei sind weder Werkzeug noch spezielle Kenntnisse erforderlich. Der Austausch kann problemlos vom Bedienpersonal am Einsatzort durchgeführt werden, auf den Einsatz von spezialisierten Wartungstechnikern kann verzichtet werden. Der gekapselte Pumpenkopf mit integrierter Leckage-Erkennung reduziert Abfall und verhindert einen Kontakt des Bedieners mit den Chemikalien.

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