Pharmazeutische Pellets können erst dann optimal weiterverarbeitet werden, wenn sie innerhalb eines bestimmten Kornspektrums liegen. Überkorn wie Agglomerate oder zu große Pellets, aber auch Feinanteile wie Staub bzw. Abrieb müssen daher abgetrennt werden. Mit Vibrationssieben wie der JEL Konti II in Pharmaausführung lassen sich dabei sehr gute Ergebnisse erzielen.
Die Siebmaschine klassiert das trockene, gut rieselfähige Produkt mit besonders hoher Trennschärfe. Entscheidend für das Siebergebnis sind jedoch nicht nur hochwertige Siebeinleger und Siebgewebe, sondern auch Maschineneinstellungen wie die Siebneigung oder Schwingamplitude der Vibrationsmotoren.
Da das Produkt zur Steckkornbildung neigt, sorgt eine Ultraschallabreinigung bei beiden Siebdecks für maximale Durchlässigkeit des Siebgewebes und eine konstant hohe Trennleistung.
Das mobile Vibrationssieb steht auf einem Rollengestell und verfügt über zwei Siebdecks mit jeweils 0,45 m2 Siebfläche. Die Produktführung in der Maschine ist von Ein- bis Auslauf staubdicht.
Für den Einsatz im Pharmabereich wurden alle produktberührenden Komponenten konsequent auf Hygiene beziehungsweise Reinigbarkeit ausgelegt. Rahmen, Fahrgestell und Siebtrog bestehen aus Edelstahl 1.4401. Produktkontaktflächen sind elektropoliert mit einer Rautiefe von Ra ≤ 0,8 µm.
Überkorn und Feinanteile werden in zwei Edelstahlbehältern unter den Ausläufen des Siebs mit jeweils 30 l Volumen gesammelt. Füllstandsensoren überwachen die Behälter und melden akustisch wie visuell, wenn sie geleert werden müssen.