Mit drei neuen Mikroventilen hat Schubert & Salzer Control Systems sein Portfolio zum Regeln und Absperren bei hohen Drücken und kleinsten Durchflussmengen von flüssigen oder gasförmigen Medien deutlich erweitert. Neben dem pneumatisch angetriebenen Typ 7042 mit integriertem Stellungsregler gibt es nun auch die beiden neuen Varianten mit elektrischem Antrieb, Typ 7242 und 7342, sowie den manuell angetriebenen Typ 7045. Alle vier Mikroventiltypen stehen mit Gewindeanschlüssen gemäß ISO und ANSI sowie mit normierten Socket-Weld-Anschlüssen zur Verfügung. Vor allem die Schweißverbindung Socket Weld bietet eine kompakte, zuverlässige und leckagefreie Verbindungslösung für Anwendungen mit sehr hohen Drücken.
Unabhängig von Antriebsart und Anschlussart warten alle Schubert-&-Salzer-Mikroventile mit minimalen Kvs-Werten von bis zu 0,0027 und einem Nenndruck von PN 320 auf. Sie sind standardmäßig in Nennweiten von DN 8 bis DN 15 sowie für Medientemperaturen von −60 °C bis +210 °C erhältlich. Spezielle Hochtemperaturausführungen der Mikroventile können sogar bis zu Medientemperaturen von +530 °C eingesetzt werden.
Dichtheit auch bei häufigen Schaltungen und Wasserstoff
Alle Ventilgehäuse werden aus Edelstahl 1.4404-Vollmaterial gefertigt und sind mit metallisch dichtenden, austauschbaren Sitzgarnituren aus gehärtetem Edelstahl oder Hartmetall ausgestattet. Durch eine spezielle Hochdruckpackung erreicht Schubert & Salzer auch bei häufigen Schaltungen eine hohe Dichtigkeit – selbst in Wasserstoff-Anwendungen.
Mit smarter Elektronik erweiterbar
Eine Besonderheit des Mikroventils Typ 7042 ist der integrierte, digitale Stellungsregler Typ 8049 in montagefreundlicher Top-Mounted-Installation. Der Typ 8049 ist auch in ATEX- oder FM-Ausführung verfügbar und kann mit IO-Link-Anbindung ausgestattet werden. Mit IO-Link-Stellungsregler stellt das Mikroventil umfangreiche Zustandsdaten bereit. Ihre Auswertung ermöglicht neben einer vorausschauenden Instandhaltungsplanung (Predictive Maintenance) auch die Fehleranalyse – Prozesssicherheit und Anlagenzuverlässigkeit werden erhöht.