Einsparungen an Hals, Körper und Boden berechnen

Interaktives Tool simuliert Kosten- und CO2-Effekte von PET-Flaschen

Mit einem interaktiven Online-Tool macht Sidel Einsparpotenziale bei PET-Primärverpackungen sichtbar.

Bild: Sidel
13.04.2026

Sidel präsentiert ein interaktives Tool, mit dem sich auf Basis frei konfigurierbarer Anwendungsszenarien potenzielle Einsparungen bei Primärverpackungen berechnen lassen. Gerade im aktuellen globalen Umfeld gewinnen PET-Reduktionen für Hersteller stark an Bedeutung. Mit seiner Verpackungsexpertise und neuen Entwicklungen unterstützt Sidel dabei, PET-Kosten zu senken und den CO2-Fußabdruck zu verbessern – ohne die Leistungsfähigkeit der Behälter zu beeinträchtigen.

Sidels neues interaktives Tool zur Verpackungsoptimierung steht jetzt zur Verfügung und gestattet den Besuchern der Website, anhand anpassbarer Szenarien mögliche Einsparungen bei Primärverpackungen zu berechnen. Dafür bietet das Tool zahlreiche Hebel, wie zum Beispiel Änderungen an Flaschenhals, Flaschenkörper und Flaschenboden sowie die Verwendung von Teiletiketten oder die Integration von recyceltem PET. Während die Benutzer des Tools mit möglichen Umstellungen ihrer derzeitigen Produktion in den genannten Bereichen experimentieren, zeigt das Tool die entsprechenden jährlichen Einsparungen – sowohl bei den Kosten als auch bei den Treibhausgasemissionen – an.

Vincent Le Guen, VP Verpackung, Blasformen und Anlagenlösungen, kommentiert: „Steigende und schwankende PET-Kosten stellen die Kunden vor große Herausforderungen, und jede Möglichkeit, das Verpackungsgewicht zu optimieren, trägt sowohl zum Geschäftsergebnis als auch zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele bei.“

Einsparungen bei den Kosten und den Treibhausgasemissionen

Es ist möglich, Einsparungen und Nachhaltigkeitsziele mit wichtigen Entscheidungen zu erreichen, und Hersteller können erhebliche PET-Einsparungen mit einem leichtgewichtigen und verbesserten Verpackungsdesign erzielen, zum Beispiel durch Gewichtsreduzierungen um bis zu 40 Prozent des Flaschenhalse, bis zu 35 Prozent des Flaschenkörpers und bis zu 20 Prozent des Flaschenbodens.

Die Experten von Sidel unterstützen sie dabei nahtlos und im Anschluss an umfassende Durchführbarkeitsstudien und Leistungstests mit Anlagenumrüstungen und Blasformen, die die Anforderungen am besten erfüllen. Die Investition macht sich durch den reduzierten PET-Materialverbrauch schnell bezahlt und trägt zu einer Verringerung des CO2-Fußabdrucks bei.

Hochleistungstechnologie

Über das Verpackungsdesign hinaus können Hersteller mit modernster Sidel-Technologie zusätzliche Einsparungen erzielen. EvoBLOW-Laser setzt neue Maßstäbe bei dem Gewicht und ermöglicht eine weitere Reduzierung um durchschnittlich 10 Prozent ohne Einbußen bei der Leistung. Sidels neuester Roll-Fed-Etikettierer für Teiletiketten gestattet eine Materialeinsparung von bis zu 75 Prozent, und der Stretchwickler EvoFilm Stretch reduziert den Kunststofffolienverbrauch um 50 Prozent. Diese Technologien bieten zusätzliche Einsparungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Von Anfang an

Seit jeher ist Sidel Vorreiter bei Lösungen, die den Rohstoffverbrauch für Verpackungen senken und die Kreislaufwirtschaft fördern. Sidel hat als erstes Unternehmen das Blasverfahren für PET-Verpackungen industrialisiert und sein Name ist ein Akronym der französischen Bezeichnung „Société Industrielle Des Emballages Légers“ (Industrieunternehmen für leichte Verpackungen).

Jérôme Neveu, Produktmanager Verpackung und Formen, schließt mit der Aufforderung an die Besucher der Website, das Tool selbst auszuprobieren: „Dieser neue Online-Rechner ist flexibel, interaktiv, benutzerfreundlich und kostenlos verfügbar. Er hilft, ein Bewusstsein für die vielen vorhandenen Möglichkeiten der Kosteneinsparung zu schaffen, und fördert nachhaltige Verpackungen.“

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