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Karriere-Tipps Im neuen Jahr durchstarten: So kommen Sie beruflich weiter

05.01.2016

Haben Sie den guten Vorsatz gefasst, beruflich in 2016 den nächsten Schritt zu machen? Dann steht ja vielleicht in diesem Jahr ein Jobwechsel an – gerade in den Ingenieurwissenschaften sind die Chancen nicht schlecht. Mit den folgenden fünf Tipps starten Sie 2016 so richtig durch und finden den Arbeitgeber, der zu Ihnen passt.

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Tipp 1: Verlassen Sie sich auf Ihr Netzwerk und pflegen Sie es.

Was früher als anrüchig galt, ist inzwischen durchaus salonfähig: Über ein Viertel aller Stellen wird einer repräsentativen Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg zufolge über persönliche Beziehungen vergeben. Je spezieller und höher die Position, desto höher ist dieser Anteil. Das bedeutet, dass es sich lohnen kann, persönliche Kontakte und Netzwerke zu pflegen, sich ab und zu in Erinnerung zu bringen und beispielsweise auch selbst hilfsbereit zu sein, wenn man angesprochen wird. Denn ein solches Netzwerk ist umso belastbarerer, je mehr Sie es außerhalb der persönlichen Jobsuche pflegen. Und wer schon im Bewerbungsprozess ist, erfährt über persönliche Kontakte meist mehr über ein Unternehmen als aus Imagebroschüren oder anderen Quellen.

Tipp 2: Schauen Sie auf Arbeitgeber-Rankings.

Top-Arbeitgeber-Rankings und -Zertifizierungen listen Arbeitgeber auf, die hohe Maßstäbe in Sachen Mitarbeiterorientierung und Professionalität anlegen. Am bekanntesten ist hierzulande wohl die Zertifizierung des Top Employers Institute, bei der vor allem auf herausragende Personalführung und -strategie Wert gelegt wird. Das in der Vergangenheit unter dem Namen CRF Institute bekannte Zertifizierungsunternehmen hat seinen Hauptsitz in den Niederlanden und zeichnet bereits seit 1991 weltweit die Top Employers aus.

Zu den Top Employers im Ingenieursbereich in Deutschland zählen unter anderem bekannte Unternehmen wie Endress+Hauser, Knorr Bremse, Lenze, Phoenix Contact, Schenck Process und Wago. Neben den auf Engineering spezialisierten Unternehmen hat das Institut auch große Unternehmen wie Bosch-Siemens-Hausgeräte, Boehringer Ingelheim, Freudenberg, Hoerbiger und Roche das begehrte Zertifikat erteilt.
Unterm Strich bringt eine Zertifizierung nicht nur die Mitarbeiter weiter, sondern ermöglicht auch gerade den „hidden champions“ und Weltmarktführern im B2B-Bereich, auf sich aufmerksam zu machen. So erklärt ein HR-Leiter eines mittelständischen Unternehmens, dass es mit dem Rückenwind von Unternehmensrankings deutlich leichter geworden sei, Mitarbeiter außerhalb der Ballungsräume zu finden.

Tipp 3: Überprüfen Sie die Reputation eines Unternehmens.

Immer mehr Mitarbeiter orientieren sich bei der Wahl ihres Arbeitgebers nicht nur an den Erkenntnissen aus dem eigenen Netzwerk, sondern setzen auch auf Portale zur Bewertung von Arbeitgebern wie Kununu und Glassdoor. Hier können Mitarbeiter über ihre Erfahrungen mit Unternehmen als Bewerber, Mitarbeiter oder Auszubildender berichten und potenzielle Mitarbeiter sehen recht schnell, welche Unternehmen für sie taugen könnten und wo sie nicht glücklich werden. Glassdoor, das in Deutschland erst im vergangenen Jahr gestartet ist, listet bei ausreichender Fallzahl auch Gehälter auf. Das ermöglicht im Vorfeld einen ersten Einblick in Gehaltsstrukturen.

Tipp 4: Setzen Sie bei der Suche auf spezialisierte Job-Portale.

Stepstone, Monster und Co. kennt wohl jeder Arbeitnehmer. Hier finden sich Tausende Stellenausschreibungen aus allen möglichen Bereichen. Doch es kann sich auch lohnen, bei branchen- und zielgruppenspezifischen Jobportalen Ausschau nach dem nächsten Arbeitgeber zu halten. Eine Liste interessanter Portale finden Sie hier und hier.

Tipp 5: So werden Sie gefunden, statt selbst suchen zu müssen.

Eleganter als eine Bewerbung ist es, sich von potenziellen Arbeitgebern finden zu lassen. Da Personalberater immer häufiger gerade in den Ingenieur- und MINT-Berufen über das Internet suchen, ist es ratsam, sich dort eine Reputation zu schaffen. Es kann sich lohnen, über das eigene Fachthema zu publizieren, sich als Referent auf Konferenzen einen Namen zu machen oder in einschlägigen Foren, etwa bei Linkedin oder Xing, mitzudiskutieren. Je spezieller das Arbeitsumfeld, desto kleiner die Peer-Group.

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